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Sternchens *****-Küche

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Mittagsmenüs


Bekanntlich gibt es ja eine Vielzahl von Möglichkeiten, Menüs zusammenzustellen. Das obliegt ganz Ihrer Fantasie, liebe Hobbyköchinnen und Hobbyköche. Natürlich muss alles zusammenpassen, so wie der Topf zum Deckel oder umgekehrt.

Hier sollen nur einige Beispiele angesprochen und vorgeschlagen werden. Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen.

Mehr würde auch den Rahmen sprengen und die „albernen Sprüche“ sogar noch in den Hintergrund verdrängen.

Um Himmelswillen, bloß das nicht!

Menüvorschlag

Zwiebelsuppe

Rinderfiletbraten Apfelrotkohl
Salzkartoffeln

Schokoladenpudding


Zubereitung der Zwiebelsuppe:
Zutaten:


4 Stck. mittelgroße Zwiebeln ges. etwa 250 g

2 Eßl. Pflanzenöl

4 Eßl. Mehl

2 Schmelzkäseecken

1,5 l Fleischbrühe

Pfeffer, Paprikapulver, Zucker, je nach Ihrem Geschmack. Jedoch in Maßen!


Die Zwiebeln werden in Würfel geschnitten und im erhitzen Öl gedünstet, bis sie glasig sind. Dabei ab und zu mit dem Mehl bestreuen und umrühren. Die Käseecken zerkleinern, zugeben und unterrühren. Auf kleiner Flamme weiterrühren, nach und nach die Brühe zugießen. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken. Die Suppe nun in Tassen geben, mit gehacktem Schnittlauch bestreuen und heiß servieren.

Tipp: Wenn Sie alles gründlich durch ein Sieb rühren,
ergibt das eine schmackhafte Zwiebelcremesuppe. Bei Bedarf noch etwas Fleischbrühe zu gießen damit das Süppchen nicht so steif wird.

Sollen Sie die Mahlzeit ausnahmsweise in einer Gaststätte einnehmen, wäre ein weiterer Spruch möglich.

Der Gast zum Ober:

Herr Ober, das Sauerkraut ist ja gar nicht sauer!“

„Verehrter Herr Gast, dass ist kein Sauerkraut, das sind Nudeln!“

Na ja, für Nudeln ist es sauer genug!“

Bevor es Ihnen sauer auf stoßt, beschäftigen wir uns lieber mit dem nächsten Menü.

Wir bleiben am Besten gleich beim Thema und nehmen uns einmal als Hauptgericht einen Sauerbraten vor.
 
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Sauerbraten

(für etwa 4 Personen, von einem durchschnittlichen Hunger ausgegangen)

Zuvor einige Worte aus Erfahrung dazu:

Wir benötigen als Wichtigstes dazu ein gutes Stück Rindfleisch von etwa 800 g. Man nimmt es am besten aus der Unter– und Oberschale oder der Kugel, auch Nuss genannt (beides etwa 3% bis 4 % Fettgehalt).

Sofern Sie dieses gute Stück vom Fleischer oder Schlachter holen, ist es meist schon abgehangen. Das ist aber Sache des Fachmanns, der macht das schon. Frisches Fleisch sollte in kühler Umgebung durchaus 2 Tage abgehangen werden, also ruhen.

Das Fleisch sollte nun in einer Tunke eingelegt werden.

Diese Tunke bereite man aus Weinessig, mit Wasser verdünnt und hellem Bier zu. Apfelsaft, Buttermilch und Rotwein können ebenfalls als Tunke zubereitet werden. Egal, für welche Tunke Sie sich entscheiden, auf jeden Fall gehören die passenden Gewürze und Gemüse hinein, denn die ergeben erst den erlesenen Geschmack!

Gemüse und Zutaten für die Tunke:

1 mittelgroße Zwiebel
1 Sellerie, ebenfalls in mittlere Größe
2 mittelgroße Möhren
1 Lorbeerblatt
1 Salbeiblatt
5 bis 6 Wacholderbeeren
2 bis 3 Nelken
etwa 60 g geräucherten Speck eben soviel
Schmalz einige Brotrinden
Zucker, schwarzer Pfeffer und Salz

Das Gemüse wird geputzt, gut gewaschen und in Würfel geschnitten.

Danach in einem Tuch trocken tupfen und in die Tunke geben. Die Gewürze hinzufügen und durchrühren.

Nun legen wir das Rindfleisch in die Tunke und achten darauf, dass alles gut von der Flüssigkeit bedeckt wird.

Legen Sie nun ein Tuch über die Schüssel und stellen alles etwa 2 Tage kühl. Ab und zu sollte das Fleisch gewendet werden.

Nach Ablauf der entsprechenden Zeit nehmen Sie das Fleisch aus der Tunke und reiben es in einem Tuch trocken. Danach leicht mit etwas Salz und Pfeffer einreiben.

In einer ausreichend großen Pfanne erhitzen wir Fett, Speckscheiben und geben dann Brotrinden und das saubere, zerkleinerte Wurzelwerk nach Belieben hinzu.
Unter häufigem Umrühren kurze Zeit dünsten.

Dann kommt das Fleisch hinzu und wird unter ständigen Wenden allseitig gut angebraten.
Nun geben wir etwas von der Beize in die Pfanne. Das Fleischstück weiterhin wenden. Ist die Beize verdampft, neue zugießen.

Danach geben wir Brühe hinzu, so dass das Fleisch gut bedeckt ist.

Im geschlossenen Topf wird es nun gegart.

Ist die Soße nicht sämig genug, kann etwas eingeweichter Lebkuchen untergerührt werden. Zum Schluss schmeckt man die Soße mit Salz und Gelee aus schwarzen Johannisbeeren ab. An Stelle des Gelees kann auch Sirup verwendet werden.

Falls gewünscht, noch etwas Pfeffer zugeben.
 

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Wir wollen nun mit unseren lukullischen Spezialitäten fortfahren und kommen zu einigen Gerichten vom Kalbsfleisch und vom Rindfleisch. Als Fleisch vom jungen Rind bietet das Kalbsfleisch der kulinarischen Küche nahezu ideale Möglichkeiten für schmackhafte Gerichte. Mit einigen wollen wir uns beschäftigen.


Kalbsbraten und Rinderbraten nach
verschiedenen Arten


Kalbsfleisch eignet sich auch gut für die Diätküche. Würzen Sie das Kalbsfleisch sparsam. Saure Sahne, Möhrestücke und Pilze verfeinern den Geschmack.

Natürlich müssen wir uns dazu erst einen Spruch herleiten. Also, auf geht’s!

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser zum Fleischer oder zum Bauern mit Direktvermarktung gehen um das entsprechende Stück Kalbsfleisch zu kaufen, geben Sie acht, dass man Ihnen kein Stück vom Mondkalb andreht. Sonst heißt es am Ende noch: "Das ist aber ein Mondkalb!"

So bezeichnet man landläufig einen törrichtigen, einfältigen Menschen. Und das sind wir ja nun wohl keineswegs.

Machen wir deshalb also fluchst und lustig mit dem Kochen weiter.

Kalbsbraten, geschmort

Wir benötigen dazu:

800 g Kalbsfleisch aus der Brust oder der Keule
100 g Butter
Salz
Pfeffer
1/8 l Sahne
3/8 l Fleischbrühe
2 Teel. Stärkemehl
Wurzelwerk 1 kleine Zwiebel

Das Fleisch wird gewaschen, mit einem Tuch abgetrocknet und anschließend etwas geklopft. Danach legen wir das Stück in einen ausreichend großen Durchschlag und übergießen es mit kochendem Wasser. Erneut abtrocknen, rundherum leicht pfeffern
und salzen. Die kleingeschnittene Zwiebel geben wir in die Pfanne mit der schäumenden Butter bis sie glasig ist. Nun wird das Fleisch hineingelegt und von allen Seiten gebräunt. Öfter wenden und ständig mit der Brühe übergießen. Dabei das geputzte, gewaschene und gewürfelte Wurzelwerk zugeben. Bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel
benötigt das Fleisch etwa 2 Stunden zum Garen. Einige Male wenden und mit einer spitzen Gabel prüfen. Ist das Fleisch gar, herausnehmen und in die Soße das Stärkemehl und die Sahne rühren. Anschließend durch ein Sieb geben und noch
einmal kurz aufkochen lassen.

Tipp:

Rühren Sie das Stärkemehl mit kaltem Wasser an.
So vermeidet man Klumpenbildung.
 

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Kalbsnierenbraten nach Großmutters Art

Dazu wollen wir aber erst wieder einen Spruch loswerden:

"Das geht einem aber an die Nieren."

Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ. Wenn einem etwas an die Nieren geht, dann tut das weh, verursacht arge Schmerzen und ist gar nicht gut.

Das soll bei unserem Kalbsnierenbraten natürlich nicht geschehen.

Deshalb wollen wir uns auch große Mühe geben und den Braten schmackhaft zubereiten.

Zutaten für rund 4 Leute:

800 g Kalbsfleisch aus der Keule oder vom Rücken

4 Stck. Schweinenierchen für die Füllung

80 g durchwachsenen Speck

3 Eßl. gute Butter

½ l Fleischbrühe

¼ l saure Sahne

2 Eßl. Stärkemehl

1 Eßl. Senf

Salz

Pfeffer

Zunächst bereiten wir die Nierchen vor.

Dazu waschen und in leicht gesalzenem Wasser etwa 15 Min. kochen.
Inzwischen wird das Kalbsfleisch gewaschen, abgetrocknet und so geschnitten, dass es sich zusammen rollen lässt.

Tipp:

Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass Sie ein
passendes Stück erhalten.

Die Nierchen werden aus dem kochenden Wasser genommen und in kaltem Wasser abgekühlt. Das Kalbsfleisch leicht mit Pfeffer und Salz würzen, die Innenseite mit etwas Senf bestreichen.
Die abgekühlten Nierchen aufschneiden und die Innenteile mit einem spitzen Messer entfernen. Nochmals waschen.

Nun werden sie auf das Kalbsfleisch gelegt, zu einem Rollbraten gewickelt und mit Küchenband gut zusammengebunden. Bei Bedarf Roulladennadeln zu Hilfe nehmen.

Das Fleisch kommt auf Speckscheiben in die heiße Pfanne. Butterflocken nach Bedarf zu geben. Unter öfterem Wenden rundherum anbraten. Ab und zu Brühe zu gießen und weiter garen. Fleisch herausnehmen. Die leicht kochende Brühe mit saurer Sahne und Stärkemehl binden. Falls erforderlich kann die fertige Sauce noch einmal durch ein Sieb gegeben werden. Die Fäden vom Braten entfernen, das Fleisch abkühlen lassen und in passende Scheiben schneiden. Vor dem Anrichten in der Sauce erwärmen.
 

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Kalbsnierenbraten nach Großmutters Art

Dazu wollen wir aber erst wieder einen Spruch loswerden:

"Das geht einem aber an die Nieren."

Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ. Wenn einem etwas an die Nieren geht, dann tut das weh, verursacht arge Schmerzen und ist gar nicht gut.

Das soll bei unserem Kalbsnierenbraten natürlich nicht geschehen.

Deshalb wollen wir uns auch große Mühe geben und den Braten schmackhaft zubereiten.


Zutaten für rund 4 Leute:

800 g Kalbsfleisch aus der Keule oder vom Rücken

4 Stck. Schweinenierchen für die Füllung

80 g durchwachsenen Speck

3 Eßl. gute Butter

½ l Fleischbrühe

¼ l saure Sahne

2 Eßl. Stärkemehl

1 Eßl. Senf

Salz

Pfeffer


Zubereitung

Zunächst bereiten wir die Nierchen vor. Dazu waschen und in leicht gesalzenem Wasser etwa 15 Min. kochen.

Inzwischen wird das Kalbsfleisch gewaschen, abgetrocknet und so geschnitten, dass es sich zu-sammen rollen lässt.

Tipp:

Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass Sie ein passendes Stück erhalten.


Die Nierchen werden aus dem kochenden Wasser genommen und in kaltem Wasser abgekühlt.
Das Kalbsfleisch leicht mit Pfeffer und Salz würzen, die Innenseite mit etwas Senf bestreichen.
Die abgekühlten Nierchen aufschneiden und die Innenteile mit einem spitzen Messer entfernen. Nochmals waschen.

Nun werden sie auf das Kalbsfleisch gelegt, zu einem Rollbraten gewickelt und mit Küchenband gut zusammengebunden. Bei Bedarf Roulladennadeln zu Hilfe nehmen.
Das Fleisch kommt auf Speckscheiben in die heiße Pfanne.
Butterflocken nach bedarf zu geben. Unter öfterem Wenden rundherum anbraten.
Ab und zu Brühe zu gießen und weiter garen.
Fleisch herausnehmen.

Die leicht kochende Brühe mit saurer Sahne und Stärkemehl binden.
Falls erforderlich kann die fertige Sauce noch einmal durch ein Sieb gegeben werden.

Die Fäden vom Braten entfernen, das Fleisch abkühle lassen und in passende Scheiben schneiden. Vor dem Anrichten in der Sauce erwärmen.

 

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Tropische Kalbsschnitzel

Eine Mahlzeit für Feinschmecker und Leckermäuler


Zutaten für 4 Esser:

4 mittelgroße Kalbsschnitzel

4 Bananen

2 Mandarinen

4 Eßl. gute Butter

Salz

Pfeffer

Kakaopulver

Zubereitung:

Die Kalbsschnitzel waschen, abtrocknen und mit dem Handballen leicht kneten Danach etwas salzen, pfeffern und in der heißen Butter goldgelb braten.

Die Bananen aus der Schale lösen und längseitig in der Mitte aufschneiden.

Nun die Hälften in eine Pfanne mit heißer Butter geben und auf beiden Seiten anbräunen. Die Kalbsschnitzel auf Teller geben und die Bananenhälften darauf legen.

Zum Schluss bestreuen wir sie mit etwas Kakaopulver und garnieren mit Mandarinenspalten.
Als Beilage passen Pommesfrits oder Kroketten. Dazu kann Rohkostsalat gereicht werden.

Für die Diätküche geeignet.
 

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Tropische Kalbsschnitzel

Eine Mahlzeit für Feinschmecker und Leckermäuler

Zutaten für 4 Esser:

4 mittelgroße Kalbsschnitzel

4 Bananen
2 Mandarienen

4 Eßl. gute Butter

Salz

Pfeffer

Kakaopulver


Zubereitung

Die Kalbsschnitzel waschen, abtrocknen und mit dem Handballen leicht kneten.
Danach etwas salzen, pfeffern und in der heißen Butter goldgelb braten.

Die Bananen aus der Schale lösen und längseitig in der Mitte aufschneiden.

Nun die Hälften in eine Pfanne mit heißer Butter geben und auf beiden Seiten anbräunen.

Die Kalbsschnitzel auf Teller geben und die Bananenhälften darauf legen.

Zum Schluss bestreuen wir sie mit etwas Kakaopulver und garnieren mit Mandarinenspalten.
Als Beilage passen Pommesfrits oder Kroketten. Dazu kann Rohkostsalat gereicht werden.

Für die Diätküche geeignet.



 
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Gedämpftes Kalbsfleisch mit Selleriescheiben


Zutaten für ca. 4 diätwillige Personen: 800 g Kalbfleisch

2 Sellerieknollen

3 Eßl. Butter

4 Eßl. Mehl

Salz

Pfeffer

Muskat

Das Fleisch in Würfel schneiden. Dann in einer Kaserolle mit Butter und etwas Salz andünsten, jedoch nicht ganz weich.

Nun mit Mehl bestäuben und gut durchschwenken.

Die gewaschenen und gut gesäuberten Sellerieknollen schneidet man in nicht zu dicke Scheiben. Danach gießt man ausreichend kochendes Wasser auf das Fleisch in der Kaserolle und gibt die Selleriescheiben hinzu. Leicht Kochen lassen. Wenn der Sellerie weich ist, dann ist auch das Kalbsfleisch gar. Alles gut durch rühren, mit Muskat und Salz abschmecken.


Tipp:

Zum Bestäuben kann an Stelle von Mehl auch Semmelmehl genommen werden. Als Beilage eignen sich Weisbrotscheiben, Tost oder Brötchen.
 

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Gedämpftes Kalbsfleisch mit Selleriescheiben


Zutaten für ca. 4 diätwillige Personen:

800 g Kalbfleisch

2 Sellerieknollen

3 Eßl. Butter

4 Eßl. Mehl

Salz

Pfeffer

Muskat


Zubereitung

Das Fleisch in Würfel schneiden. Dann in einer Kaserolle mit Butter und etwas Salz andünsten, jedoch nicht ganz weich.

Nun mit Mehl bestäuben und gut durchschwenken.

Die gewaschenen und gut gesäuberten Sellerieknollen schneidet man in nicht zu dicke Scheiben.

Danach gießt man ausreichend kochendes Wasser auf das Fleisch in der Kaserolle und gibt die Selleriescheiben hinzu.
Leicht Kochen lassen.

Wenn der Sellerie weich ist, dann ist auch das Kalbsfleisch gar.
Alles gut durch rühren, mit Muskat und Salz abschmecken.


Tipp:

Zum Bestäuben kann an Stelle von Mehl auch Semmelmehl genommen werden.
Als Beilage eignen sich Weisbrotscheiben, Tost oder Brötchen.


 

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Kalbsbraten in Buttermilch und Rotwein

Bevor wir zu einer weiteren Spezialität kommen und gerade das Stichwort „Milch“ gefallen ist, soll zunächst erst noch ein passender Spruch fallen. Ansonsten kommen wir noch ganz aus dem Konzept.

"Ich habe meine Milch gegeben."

Hat die Kuh ihre Milch gegeben, ist das Euter leer. Sie hat also ihre Aufgabe erfüllt. Der Spruch soll also heißen, ich habe mein möglichstes getan, meine Aufgabe ist erfüllt. Mehr geht nicht.


Nun gut, unsere Aufgabe ist noch nicht erfüllt. Wir wollen ja schließlich Alles zu einem guten Ende bringen! "Erst dann haben wir unsere Milch gegeben."

Kochen wir also tapfer und lustig weiter.
Die Köche werden’s schon richten.

Zutaten für 4 bis 5 Personen:

(sollte sich die Mitesserzahl erhöhen, kaufen Sie entsprechend mehr ein. Den Fleischer wird’s freuen)

1 kg Kalbsfleisch vom Rücken oder aus der Keule

2 l Buttermilch

½ l lieblichen Rotwein

½ l saure Sahne

4Eßl. gute Butter

1 mittelgroße Zwiebel

Speckscheiben

Suppengrün

Wurzelgemüse

1 Lorbeerblatt

3Eßl. Mehl

Salz

Pfeffer

1 Zweig Thymian


Das Fleisch wird gehäutet, gewaschen und mit dem Handballen leicht gedrückt. Buttermilch und Rotwein gut vermischen, in eine ausreichend große Schüssel gießen. Anschließend das Fleisch einlegen,
Wurzelgemüse, Suppengrün waschen und zerkleinert hinzugeben. Ebenso das Lorbeerblatt. Alles bleibt nun ca. 24 Stunden stehen. Dabei ab und zu wenden und darauf achten, dass alles gut von der Flüssigkeit bedeckt ist.

Das Fleisch herausnehmen, waschen und abtrocknen.

Nun reiben Sie es rund herum leicht mit Salz und Pfeffer ein und geben es in die Pfanne mit der heißen Butter.

Eine halbierte und gewürfelte Zwiebel sowie etwas vom Gemüse aus der Einlegeflüssigkeit und Speckscheiben dazugeben. Nun das Fleisch bei mäßiger Hitze von allen Seiten anbraten. Dabei immer etwas von der Einlegeflüssigkeit zugießen.

Heraus nehmen und mit Mehl bestäuben.

Zurücklegen und in der Pfanne bräunen. Dabei saure Sahne zugießen, so dass sich genügend Bratensauce ergibt.

Wenn das Fleisch weich ist, nimmt man es heraus und rührt die Sauce durch ein Sieb.


Tipp:

Als Beilage eignen sich Kartoffelklöße und
gekochtes Rotkraut.


Ein weiteres Gericht aus Großmutters Küche.

Zuvor sei gesagt, dass trotz der heutigen Vielfalt der modernen Küche und der internatonalen Angebote von Rezepten auch das Traditionelle nicht vergessen werden sollte. Die Kunst besteht darin, beides so miteinander zu verbinden, dass die Gäste, Ihre Mitesser, Freude an dem Dargebotenem haben, dass es ihnen schmeckt und die Herrschaften kräftig zulangen. Es wäre doch gelacht, wenn uns das nicht gelingen würde!

Ansonsten hätte man ja den Bock zum Gärtner gemacht.

Und – siehe da, schon haben wir einen nächsten Spruch. Es wurde aber auch Zeit!

"Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht?"

Das soll wohl bedeuten, dass man jemandem eine Aufgabe übertragen hat, für die er nicht geeignet ist, er soll etwas erledigen, was er gar nicht kann.

Es gibt aber auch noch eine andere landläufige Deutung:

"Der Bock frist das Gras ab, was der Gärtner gesät hat", soll heißen, er sorgt nur für sich oder vernichtet das, was er selbst geschaffen hat. Diese Auslegung kann ich allerdings nicht so recht nachvollziehen. Nun gut, darauf kommt es ja auch gar nicht an.
Unsere Aufgabe ist es, schmackhafte Gerichte zu bereiten. Was kümmern uns da der Gärtner und sein Bock?

Also weiter im Text.
 

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Kalbsbraten in Buttermilch und Rotwein

Bevor wir zu einer weiteren Spezialität kommen und gerade das Stichwort „Milch“ gefallen ist, soll zunächst erst noch ein passender Spruch fallen.
Ansonsten kommen wir noch ganz aus dem Konzept.

"Ich habe meine Milch gegeben."

Hat die Kuh ihre Milch gegeben, ist das Euter leer. Sie hat also ihre Aufgabe erfüllt.

Der Spruch soll also heißen, ich habe mein möglichstes getan, meine Aufgabe ist erfüllt.
Mehr geht nicht.

Nun gut, unsere Aufgabe ist noch nicht erfüllt. Wir wollen ja schließlich alles zu einem guten Ende bringen! "Erst dann haben wir unsere Milch gegeben."


Kochen wir also tapfer und lustig weiter.

Die Köche werden’s schon richten.


Zutaten für 4 bis 5 Personen:

(sollte sich die Mitesserzahl erhöhen, kaufen Sie entsprechend mehr ein. Den Fleischer wird’s freuen)

1 kg Kalbsfleisch vom Rücken oder aus der Keule

2 l Buttermilch

½ l lieblichen Rotwein

½ l saure Sahne

4 Eßl. gute Butter

1 mittelgroße Zwiebel

Speckscheiben

Suppengrün

Wurzelgemüse

1 Lorbeerblatt

3 Eßl. Mehl

Salz

Pfeffer

1 Zweig Thymian


Zubereitung

Das Fleisch wird gehäutet, gewaschen und mit dem Handballen leicht gedrückt.
Buttermilch und Rotwein gut vermischen, in eine ausreichend große Schüssel gießen.

Anschließend das Fleisch einlegen, Wurzelgemüse, Suppengrün waschen und zerkleinert hinzugeben. Ebenso das Lorbeerblatt.

Alles bleibt nun ca. 24 Stunden stehen.

Dabei ab und zu wenden und darauf achten, dass alles gut von der Flüssigkeit bedeckt ist.

Das Fleisch herausnehmen, waschen und abtrocknen. Nun reiben Sie es rund herum leicht mit Salz und Pfeffer ein und geben es in die Pfanne mit der heißen Butter.

Eine halbierte und gewürfelte Zwiebel sowie etwas vom Gemüse aus der Einlegeflüssigkeit und Speckscheiben dazugeben.

Nun das Fleisch bei mäßiger Hitze von allen Seiten anbraten. Dabei immer etwas von der Einlegeflüssigkeit zugießen. Heraus nehmen und mit Mehl bestäuben.

Zurücklegen und in der Pfanne bräunen. Dabei saure Sahne zugießen, so dass sich genügend Bratensauce ergibt. Wenn das Fleisch weich ist, nimmt man es heraus und rührt die Sauce durch ein Sieb.


Tipp:

Als Beilage eignen sich Kartoffelklöße und
gekochtes Rotkraut.

Ein weiteres Gericht aus Großmutters Küche.

Zuvor sei gesagt, dass trotz der heutigen Vielfalt der modernen Küche und der internatonalen Angebote von Rezepten auch das Traditionelle nicht vergessen werden sollte.
Die Kunst besteht darin, beides so miteinander zu verbinden, dass die Gäste, Ihre Mitesser, Freude an dem Dargebotenem haben, dass es ihnen schmeckt und die Herrschaften kräftig zulangen. Es wäre doch gelacht, wenn uns das nicht gelingen würde!

Ansonsten hätte man ja den Bock zum Gärtner gemacht.

Und – siehe da, schon haben wir einen nächsten Spruch. Es wurde aber auch Zeit!

Da hat man den Bock zum Gärtner gemacht?

Das soll wohl bedeuten, dass man jemandem eine Aufgabe übertragen hat, für die er nicht geeignet ist, er soll etwas erledigen, was er gar nicht kann.

Es gibt aber auch noch eine andere landläufige Deutung:

"Der Bock frist das Gras ab, was der Gärtner gesät hat", soll heißen, er sorgt nur für sich oder vernichtet das, was er selbst geschaffen hat. Diese Auslegung kann ich allerdings nicht so recht nachvollziehen. Nun gut, darauf kommt es ja auch gar nicht an.
Unsere Aufgabe ist es, schmackhafte Gerichte zu bereiten. Was kümmern uns da der Gärtner und sein Bock?

Also morgen gehts weiter im Text.

 

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Gefüllte Kalbsrouladen nach Großmutters Art


Zutaten

Wir benötigen für 4 Leute:

4 Kalbsrouladen, vom Fleischer zugeschnitten

4 gekochte Eier

4 Scheiben Kochschinken

3 Eßl. gute Butter

4 Eßl. Mehl

½ l Rinderbrühe

¼ l saure Sahne

1 mittelgroße Mohrrübe Salz

Pfeffer


Zubereitung

Das Fleisch waschen und mit einem Tuch trocknen.
Anschließend leicht klopfen, mit Salz und Pfeffer einreiben.
Auf die ausgebreitete Kalbsroulade je eine Scheibe Schinken und ein geschältes Ei legen.

Zusammenrollen, mit Rouladennadeln fest zusammenfügen und in Mehl rollen.

In der schäumenden Butter von allen Seiten anbraten.
Dann gießen wir die saure Sahne langsam zu und lassen sie einschmoren.
Nun die Fleischbrühe in die Pfanne gießen.
In der zugedeckten Pfanne fertig garen.


Tipp:

Halbieren Sie die Rouladen vor dem Servieren mit einem scharfen Messer längs und legen Sie auf das Eigelb zum Garnieren jeweils ein Stängelchen Feldsalat oder Petersilie.

Morgen kommen wir nun zu einem weiteren Leckerbissen.
 
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Geschmorte Kalbsschnitzel im Eierkuchen

Zuerst bereiten wir den Eierkuchen.

Bevor wir das angehen sollte ein Spruch fällig sein. Wir nehmen Bezug auf das Ei.

"Das ist ja das Ei des Kolumbus!"

Soll wohl heißen, für wichtige und schwierige Probleme eine einfache Lösung finden.
Das kann jedoch nur der Kluge Mensch.

Auch wir sind klug und machen deshalb mit dem Kochen weiter.

Das ist wohl besser so, ohne weiteren Kommentar.


Also zurück zum Eierkuchen nach ländlich, sittlicher Art:

Zutaten:

Wir benötigen dazu:

100 g Mehl

3 Eier

½ l Milch Salz


Zubereitung:

Die Zutaten werden zu einem Brei vermischt und gut durchgerührt.

In einer Pfanne mit etwas Öl vier dünne Eierkuchen backen.

Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
 
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Kalbsschnitzel


Zutaten:

4 schmale Kalbsschnitzel

4 Eßl. gute Butter

Pfeffer
Salz
geriebener Parmesankäse Tomatensoße


Zubereitung:

Die Kalbsschnitzel werden gepfeffert, gesalzen, dabei etwas mit dem Handballen drücken.

Nun werden sie in der schäumenden Butter auf beiden Seiten angebraten.

Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.

Danach wickeln Sie in jeden Eierkuchen eines der Kalbsschnitzel, so wie Rouladen und legen sie in eine mit Butter eingeriebene und Tomatensoße ausgegossene Backform.

Achten Sie darauf, dass die Tomatensoße nicht zu zähflüssig ist.

Wenn erforderlich, mit etwas Tomatensaft verdünnen.

Bedecken Sie nun alles reichlich mit dem Parmesankäse und geben die Auflaufform in den Backofen bei guter Oberhitze.

Wenn der Parmesankäse zerlaufen ist und eine knusprige Oberfläche bildet, kann die Backform heraus genommen werden.


Tipp:

Als Beilage eignen sich Kroketten und
Rohkostsalat.



 
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Pikantes Kalbsfrikasse

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Kalbsfleisch
Suppengemüse

200 g gute Butter

150 g Sardellen

1 Lorbeerblatt

1 Zweig Thymian

1 Zweig Basilikum

1 mittelgroße Zwiebel

3 Eßl. Mehl

1 Eigelb

Zitronensaft

Weißwein

gekochte Spargelstücken

5 Pfefferkörner

5 Pimentkörner

Salz

Pfeffer


Zubereitung:

Das Kalbsfleisch in leicht gesalzenem Wasser zusammen mit dem Suppengemüse etwa eine halbe Stunde kochen. Danach aus der Brühe nehmen.


Tipp:

Legen Sie es gleich in kaltes Wasser dann bleibt
das Fleisch schön hell.

Nach dem Abkühlen wird es in etwa 1cm große Würfel geschnitten. Schneiden Sie das Fleisch mit einem scharfen Küchenmesser entgegen der Faser, um das Zerbröckeln zu vermeiden.


Nun bereiten wir eine Sauce zu.

Die Butter wird in einer Bratpfanne erhitzt.
Dazu geben wir die zerkleinerten Sardellen, Gewürzkörner, Lorbeerblatt, feingehackte Zwiebel, Basilikum, Rosmarien und Thymian.
Beim Anbraten öfter durchrühren.

Nun das Mehl darüber stäuben und unterrühren. Mit Fleischbrühe auffüllen, bevor sich das Mehl braun färbt.

Geben Sie soviel Fleischbrühe zu, dass ausreichend Soße entsteht. Dann rühren wir das Kalbsfleisch unter und lassen es kurz aufkochen. Nun das Eigelb unterrühren, mit etwas Zitronensaft, abgeriebener Zitronenschale und Wein ergänzen. Nun den in Stückchen geschnittenen Spargel dazu geben.

Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.


Tipp:

Als Beilage eignet sich Reis und Rohkostsalat.


Der Grundsatz, dass bereits der Einkauf über die Qualität des Menüs entscheidet, sollte stets Beachtung finden. Prüfen Sie alles gut und sehen Sie sich getrost auch einmal die Angebote der Direktvermarktung, die Angebote der Hofläden an.

Vom Erzeuger frisch auf den Tisch. Kontrolliert und nachvollziehbar. Kaufen Sie nicht die Katze im Sack!

Damit wären wir bei einem weiteren Spruch.

"Da habe ich wohl die Katze im Sack gekauft."

Soll heißen, man hat etwas gekauft, ohne es sich vorher angesehen zu haben. Glaubt man den Überlieferungen, stammt dieser Spruch bereits aus dem Mittelalter. Zu dieser Zeit wurden auf den Märkten Gänse, Enten und Hühner in Säcken verkauft. Gleichzeitig gab es auch unzählige herrenlose, umherstreunende Katzen.

Wenn man jemanden ärgern oder gar betrügen wollte, so wurde eine dieser besagten Katzen in den Sack gesteckt. Der Käufer merkte schließlich erst zu Hause, was er da erworben hatte. Dem entsprechend groß mag wohl seine „Freude“ gewesen sein. "Die Katze im Sack."


Kaufen wir also besser nicht die Katze im Sack und beschäftigen uns morgen mit dem nächsten Gericht.

 
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Kalbsbrust mit pikanter Füllung und Bierkartoffeln

Zutaten:

Für 4 hungrige Personen benötigen wir:

1 kg Kalbsbrust

¼ l Rinderbrühe

¼ l saure Sahne

1 Ei

200 g Weißbrot

1 daumenstarke Möhre

1 mittelgroße Zwiebel

150 g Margarine

3 Teel. Stärkemehl

Paprika
Muskat
Petersilie
Pfeffer
Salz


Zubereitung:

Das Fleisch waschen und mit einem Tuch trocken reiben. Knochen heraus lösen.

Nun schneiden wir das Stück Fleisch so ein, dass eine Tasche entsteht.

Das Weißbrot im lauwarmen Wasser einweichen. Die Möhre putzen, waschen und weich kochen.

Das Weißbrot fest ausdrücken.

In einem Topf einen Esslöffel Margarine zerlassen und das zerzupfte Weißbrot, 1 Esslöffel gehackte Petersilie, Muskat, Paprikapulver, Salz und etwas Pfeffer hinzufügen.
Durchrühren.
Nun so lange rühren, bis die Masse beim Rühren einen Kloß bildet.
Abkühlen lassen, mit dem Ei vermengen und zu einem Kloß formen.
In die Mitte vom Kloß drücken wir die gekochte und passend geschnittene Möhre.

Den Kloß in die Kalbsbrust geben und mit Küchenfaden zunähen.

Die Zwiebel schälen, waschen und in Ringe schneiden. Die Kalbsbrust in der restlichen erhitzten Margarine anbraten. Zwiebelringe zugeben.

Öfter wenden und unter mehrfachen Begießen mit dem Bratfett bei mäßiger Hitze in ca. 1 ½ Stunden schmoren. Bei Bedarf etwas Fleischbrühe zu gießen.

Wenn das Fleisch schön knusprig gebraten ist, nehmen wir es aus der Pfanne. Der Bratensatz wird mit Fleischbrühe gelöst und durch ein Sieb gegeben. Zurück in die Pfanne und mit dem in der Sahne angequirlten Stärkemehl binden.
 
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Bierkartoffeln


Nun kommen wir zu den Bierkartoffeln.

Dazu benötigen wir aber wieder einen zünftigen Spruch. Den haben wir natürlich auch.

"Dem Ochsen gibt das Wasser Kraft, beim Menschen tut´s der Gerstensaft. Drum danke Gott, als gläubiger Christ, dass du kein Och´s geworden bist. Hopfen und Malz – Gott erhalts."


Nun aber weiter zur Sache:

Zutaten:

Wir benötigen:

1 kg Kartoffeln

1 l dunkles Bier

1 dicke Zwiebel

5 Nelken

2 Eßl. gute Butter

1 kleines Lorbeerblatt

1 Eßl. Zucker

Salz


Zubereitung:

Die Kartoffeln werden als Pellkartoffeln gekocht. Danach schälen und in Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, waschen und mit den Nelken spicken.

Nun kocht man das Bier zusammen mit der gespickten Zwiebel. Etwas Salz, das Lorbeerblatt und Zucker zugeben. Kartoffelscheiben und Butter hinein geben. Kurz aufkochen, dann noch etwas dünsten lassen und abgießen.


Zur Auflockerung des Themas – Kochen, wollen wir einmal etwas abschweifen und nehmen erst einmal einen Schluck guten Wein zu uns.

Ja, zu einem guten Essen gehört durchaus auch ein guter Wein.

Sollten Sie ihren Gästen zu den Speisen ein Gläschen Wein anbieten, so gilt immer noch der alte Grundsatz:

Helles Fleisch – heller Wein,
dunkles Fleisch – dunkler Wein
.


Auch zum Wein haben wir natürlich einen Spruch zur Hand.

Der geht so:

"Wein, Weib und Gesang, erhält das Leben lang."

Soll wohl heißen, wer das Leben in vollen Zügen genießt, lebt lange. In Bezug auf den Wein und den Gesang ist das nach vollziehbar. Beim Thema „Weib“, kommen mir jedoch gewisse
Zweifel. Aus alter Kunde geht hervor, dass so manches Kräuterweib nicht immer einen heilsamen Kräutertrunk für ihren Mann bereitete. Es soll auch viele giftige Kräuter geben!
Machen wir uns darüber aber keine Gedanken. Das sind Berichte aus uralten Zeiten und alles ist schon lange, lange her. Der Verjährungsparagraph greift mit Sicherheit.;)


Lassen Sie uns also lieber mit dem Kochen weiter machen, ansonsten träfe gar noch der folgende Spruch für uns zu:

"Wer nichts macht, macht auch nichts falsch."

Der Nachteil beim Nichtsmachen ist allerdings, dass man nie weiß, wann man damit fertig ist. Also machen wir lieber etwas und kochen weiter!


Es folgt morgen eine weitere Kulinarität aus Großmutters altbewährter Küche.
Schauen wir einfach mal.
 
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Pikante Kalbshaxe
Zutaten:

1 Kalbshaxe

1 Mohrrübe

1 Zwiebel

1 Ei

1 Petersilienwurzel

1 Zitrone

1 Lorbeerblatt

4 Nelken

5 Pfefferkörner Weinessig

Semmelmehl

Salz


Zubereitung:

Die Kalbshaxe kochen wir in einer Mischung aus etwa 1l Wasser und etwas Essig zusammen mit der geschälten Zwiebel, der geputzten und zerkleinerten Mohrrübe, Lorbeerblatt, der Petersilie, Nelken, den Pfefferkörnern.
Salz und eine Zitronenschale zugeben und kochen, bis die Haxe weich ist.

Kalbshaxe heraus nehmen und in dem verrührten Ei mehrmals wenden. Dann in dem Semmelmehl wälzen. Danach in der Röhre von allen Seiten schön braun backen.


Tipp:

Man kann dazu Kartoffelsalat servieren.
 

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Pikanter Rinderschmorbraten


Zutaten für ca. 4 sättigungsbedürftige Esser:

800g Rinderschmorfleisch aus der Unter ,-oder Oberschale

60g Speck

60g gute Butter

1 mittelgroße Zwiebel

Wurzelwerk

150 g Tomaten

1 l Rinderbrühe

2 Teel. Mehl

¼ l saure Sahne

1 Gläschen Rotwein, halbtrocken

1 kleines Lorbeerblatt

Tomatenmark

Rinde von einer Scheibe Brot

Salz

Pfeffer



Zubereitung:

Das Rindfleisch waschen und mit einem Tuch trocknen. Dabei im Tuch leicht durchkneten. Nun das Fleisch leicht mit etwas Pfeffer und Salz bestreuen, dabei leicht mit den Händen klopfen. Etwas ruhen lassen.

Inzwischen den Speck in Scheiben schneiden und in die Pfanne mit der heißen Butter geben. Die Speckscheiben glasig werden lassen und herausnehmen.

Nun das Fleisch in die Pfanne geben und rund herum gut anbraten.

Die Speckscheiben oben auf legen, das geputzte und gewaschene Wurzelwerk, Zwiebelscheiben, die zerkleinerten Tomaten, und Tomatenmark dazugeben.

Sind die Beilagen leicht mit angeschmort, gießen Sie nach und nach von der heißen Fleischbrühe dazu und lassen das Rindfleisch weiter schmoren.

Lorbeerblatt und Brotrinde in den Sud geben. Dabei darauf achten, dass alles gut mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Ist der Braten durchgegart, herausnehmen und abkühlen lassen.

Die Tunke geben wir durch ein Sieb.

Das in kaltem Wasser angerührte Mehl unterrühren, kurz aufkochen, Sahne und Rotwein dazu geben.

Die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Tipp:

Als Beilage eignen sich Klöße und gekochter Rotkohl.


Liebe Leserinnen und Leser,
verehrte Hobbyköchinnen und Hobbyköche.

Wir haben bisher nun schon viel gekocht und wollen ja auch noch so einiges in die Pfanne bzw. in den Topf bringen.

Viele Köche waren allerdings nicht dabei. Um voran zu kommen, fällt uns diesbezüglich durchaus ein weiterer Spruch ein.

"Viele Köche verderben den Brei."

Soll wohl heißen, wenn in einer Sache viele mitreden, kommt am Ende nichts Gescheites dabei heraus. Ob das nun wirklich so ist, weiß man nicht genau.

Beratung ist immer gut, am Ende muss aber Einer das Sagen haben. Jedes Schiff braucht einen Kapitän, sonst weiß es nicht wo hin. "Der eine sagt Hü, der andere Hot."

Schließlich geht es dann unter.

Damit unser Schiff nicht untergeht und genügend Verpflegung aus der Kombüse kommt, kochen wir lieber albern und tapfer weiter.

Beißen Sie, liebe Leser, die Zähne zusammen und halten Sie durch.

Es ist Land in Sicht!


Wir wollen uns morgen mit einem, vielleicht nicht ganz so bekanntem aber dennoch sehr schmackhaftem Gericht beschäftigen.


 
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Tafelspitz


Einige Worte zuvor:

Für Tafelspitz, nehmen wir ein mageres Stück Fleisch aus der Rinderhüfte. Es wird durchaus nicht umsonst als etwas Zartes vom Rind bezeichnet. Selbst in der österreichischen Küche ist dieses Gericht eine beliebte Spezialität und findet viel Anerkennung. Für die Diätküche ist der Tafelspitz ebenfalls gut geeignet.


Zutaten für 4 Esser:

800 g Fleisch aus der Rinderhüfte

2 Rindermarkknochen

2 l Fleischbrühe

1 mittelgroße Zwiebel

3 Möhren

2 Stangen Porree

1 kleines Lorbeerblatt

5 Pimentkörner

Salz

Pfeffer


Zubereitung:

Aus den Markknochen bereiten wir die Rinderbrühe. Das Fleisch gut waschen , in einen ausreichend großen Topf legen und mit Brühe auffüllen.

In die Brühe geben wir die geschälte und halbierte Zwiebel, das Lorbeerblatt, Pimentkörner, Pfeffer und Salz. Das Fleisch bei mäßiger Hitze etwa eine Stunde weich kochen. Die Möhren putzen, waschen und in kurze Streifen schneiden. Den Porree ebenfalls reinigen und in Röllchen schneiden. Etwa 15 bis 20 Minuten vor Ende der Garzeit des Fleisches alles in die kochende Brühe geben und nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zum Tafelspitz kann eine Meerrettichsoße gereicht werden. Wir bereiten sie wie folgt:
In eine mit Milchwasser gekochte, helle Soße 3 Esslöffel geriebenen Meerrettich geben. Mit Zitronensaft und Zucker abschmecken und mit einem Schuss Sahne verfeinern.

Das Fleisch in passende Scheiben schneiden und in der Soße mit dem Gemüse erwärmen.

Als Beilage eignen sich Pellkartoffeln oder Weißbrotscheiben.


Tipp:

Man kann zu diesem Gericht eine Wallnusscreme reichen. Das verfeinert diese Mahlzeit.

Dazu benötigen wir: 80 g Wallnüsse

1 Stück Meerrettich

1 Apfel

3 Scheiben Weißbrot

1/4l Fleischbrühe

1 Bund frischen Schnittlauch

1 Priese Muskat

Salz


Die Wallnüsse zerbröseln und in einer geeigneten Pfanne kurz anrösten. Vom Weißbrot die Rinde entfernen und mit Fleischbrühe gut anfeuchten. Den Apfel schälen, waschen und in Stücke schneiden. Meerrettich putzen, waschen und reiben.

Zusammen mit dem Weißbrot alles in einen Pürriertopf geben und mit dem Pürrierstab zu Brei verarbeiten.

Nun den Schnittlauch waschen und in kleine Röllchen schneiden. Dem Brei untermischen, mit etwas Salz und Muskat abschmecken.
 
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Kräftiger Husarenbraten

Kommen wir nun zu einer weiteren Kulinarität im Bezug auf Kalbs, bzw. Rindfleisch. Wir wollen uns einen kräftigen Husarenbraten vornehmen.

Zuvor muss aber erst ein weiterer Spruch her. Der geht diesmal so:

Wenn ein Mädel einen Husaren sieht, ist es besser, wenn sie sogleich entflieht. Denn, nimmt er seinen Degen zur Hand, gerät jede Kammerjungfer außer Rand und Band.

Oh je!


Es war einmal ein treuer Husar, der liebte sein Mädel ein ganzes Jahr“... Gibt es so etwas überhaupt? Wer weiß das schon? Ja, es waren schon verwegene Burschen, diese leichten Reiter in ihrer reich verzierten ungarischen Tracht. Wie lange ihre Liebe zu einem Mädel tatsächlich dauerte, ist nicht überliefert. Aber wenn man sogar ein Liedchen darüber singt? Na gut, man könnte wohl über oder von so mancher Sache im Leben ein Liedchen singen. Da muss nicht unbedingt eine Husarenliebe herhalten.

Lassen Sie uns, liebe Mitköchinnen, Mitköche doch getrost auch einmal verwegen sein und den Husarenbraten in Angriff nehmen. Nur Mut, es ist durchaus zu bewältigen!


Zutaten für 4 hungrige Husaren:

1 kg Rinderrippenstück ohne Knochen

100 g Speck

150 g gute Butter

2 mittelgroße Zwiebeln

1 Weißbrötchen

100 g Parmesankäse

1 Eigelb

¼ l Fleischbrühe

50 g Mehl

1 Glas Rotwein, herb

Pfeffer

Salz


Zubereitung:

Das Rippenstück leicht mit Salz und Pfeffer einreiben.

Danach mit Speckscheiben umwickeln. In reichlich guter Butter in der Röhre fast gar dünsten. Öfter mit der flüssigen Butter begießen.

Dann das Fleisch aus dem Ofen nehmen und in regelmäßigen Abständen etwa 2 cm tiefe Einschnitte machen.

Die Zwiebeln fein hacken und in Butter dünsten. Geriebenes Weißbrötchen, Parmesankäse, das Eigelb, Pfeffer und Salz untermischen. Gut durchrühren. Dieses Gemisch nun in die Einschnitte streichen.

Dann das Fleisch gar braten. Zum Ende Brühe zugeben und den Bratenfonds vorsichtig lösen.
Die Soße mit Mehl andicken und mit dem Wein abschmecken.

Tipp:

Als Beilage eignen sich geröstete
Kartoffelscheiben und Rohkostsalat.
 
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Pikante Gerichte vom Schweinefleisch


Ein Bauer treibt in aller Ruh `ein fettes Schwein der Heimat zu.(Wilhelm Busch)

Gut, wenn man so ein fettes Schwein hat. Es lassen sich bekanntlich doch so allerhand kulinarische Gerichte daraus zubereiten. Dazu haben wir aber noch einen Spruch zur
Hand:

"Den werden wir erst einmal schmoren lassen."


Heißt auf das Kochen bezogen: im bedecktem Topf braten, im übertragenem Sinne aber auch, brütender Hitze ausgesetzt sein. Soll aber wohl eigentlich heißen: den werden wir erst einmal im Ungewissen lassen oder wir lassen ihn erst einmal zappeln.

Nun gut, soll er zappeln oder auch schmoren, wir beschäftigen uns indes mit unserem:


Schweineschmorbraten

Zutaten:

Für 4 halbwegs hungrige Leute benötigen wir: 800 g Schweineschmorfleisch vom Kamm

1 mittelgroße Zwiebel

3/8 l Fleischbrühe

1/8 l saure Sahne

200 g Butter

2 Eßl. Mehl

Salz

Pfeffer


Zubereitung:

Das Fleisch gut waschen und in kochendes Wasser legen. Zugedeckt dünsten lassen. Dadurch löst sich das Fett aus dem Gewebe.

Nach etwa 20 Min. das Fleisch herausnehmen, mit einem Tuch abtrocknen. Dann mit Pfeffer und Salz bestreuen.

Nun ringsherum in Butter kräftig anbraten. Die geschnittene Zwiebel zugeben und mehrfach Fleischbrühe zugießen. Zugedeckt gar schmoren lassen.

Die Soße wird mit dem in saurer Sahne angequirltem Mehl gebunden und durch ein Sieb gegeben.


Tipp:

Statt oder gemeinsam mit der Zwiebel kann als Würze auch etwas Beifuß verwendet werden.

Ja, liebe Hobbyköchinnen und Hobbyköche, wie Sie sehen, wird für die meisten Rezepte die Zwiebel benötigt.

Das macht durchaus Sinn. Die Zwiebel ist nicht nur für Großmutters Küche notwendig, sondern auch für jede moderne Küche unentbehrlich.

Ohne diese knollige Pflanzenwurzel als Küchengewürz geht praktisch gar nichts. Ausgenommen sind allerdings solche Speisen wie zum Beispiel der Griesbrei. Das passt ja nun wirklich nicht.

Bezüglich der Zwiebel haben wir selbstverständlich auch einen Spruch zur Hand. Das wäre ja sonst zum weinen.

Von diesem Spruch ist mir allerdings nur die Hälfte bekannt:

"Hab Sonne im Herzen und ... ".

Aus, das war´s auch schon. Kochen wir lieber lustig weiter, wenn erforderlich
auch mit Zwiebel.
 
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Schweinewickelbraten – gedämpft


Zutaten für 4 Leute:

1 kg Schweinekamm ohne Knochen

200 g Speck

2 Zwiebeln

300 g Schweinemett

1 Eigelb

1 Weißbrötchen

300 g Butter

¼ l saure Sahne

½ l Fleischbrühe

1 Eßl. Senf

Pfeffer

Salz


Zubereitung:

Das Fleisch waschen, mit einem Tuch trocknen, anschließend leicht klopfen, leicht mit Pfeffer und Salz bestreuen und mit Senf bestreichen.

Den Speck in kleine Würfel schneiden, ebenso die geschälten Zwiebeln. Das Weißbrötchen einweichen. zur weiteren Verarbeitung gut ausdrücken. Nun kneten wir zusammen mit dem Mett aus allen Zutaten die Füllung für das Fleisch.

Diese Füllung geben wir in das ausgebreitete Fleisch, rollen es zusammen und umwickeln es fest mit einem nahrungsmitteltauglichen Faden. Der Wickelbraten wird jetzt in die Bratpfanne zur schäumenden Butter gegeben.

Unter häufigem Wenden ringsherum gut anbraten. Bei Bedarf etwas heiße Fleischbrühe zu giessen. Die restlichen Zwiebelstücke zugeben. Ist das Fleisch gut gebräunt, gibt man heiße Fleischbrühe hinzu und dämpft den Braten unter öfterem Begießen gar.

Zum Schluss gibt man noch saure Sahne an die Soße und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Den Wickelbraten herausnehmen und abkühlen lassen. Die Soße durch ein Sieb geben und den portionierten Wickelbraten einlegen.


Tipp:

Als Beilage eignen sich böhmische Knödel und
gekochtes Rotkraut.
Nun voran im Kochtext.

Dazu bedarf es aber erst einmal eines weiteren Spruches. Wo kämen wir denn da sonst hin? Diesen müssen wir uns herleiten. Das geht so:

Sollte sich wider Erwarten einmal einer oder eine Ihrer Bewirteten unwohl fühlen, ist dieses keinesfalls Ihrer bewährten Kochkunst zuzuschreiben, liebe Hobbyköchinnen und Hobbyköche. Davon ist grundsätzlich auszugehen. Vielmehr liegt es mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass der- oder diejenige Person wieder einmal viel zu viel und viel zu schnell von Ihren Kulinaritäten in sich hinein gestopft hat.

Rufen Sie auch nicht gleich einen Arzt zu Hilfe. Die Ärzte sind ja sowieso schon völlig überlastet. Außerdem haben sie doch wohl Ärger genug mit den Krankenkassen durchzustehen! Mit der Medizin ist es ja so: Meist schadet sie nicht, meist hilft sie aber auch nicht. Als bescheidener Mensch und gläubiger Christ, ist man ja schon froh, wenn sie nicht schadet.

Greifen Sie lieber auf ein altbewährtes Hausmittel aus Großmutters guten alten Zeiten zurück.

"Wenn es vorne zwickt und hinten beisst, hilft Klosterfrau-Melissengeist."

Jawohl, das wär’s!

Dieser Spruch hat mit dem Kochen direkt natürlich nichts zu tun und ist ja auch nur als guter Rat anzusehen. Deshalb keinen Kommentar.
 
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Paprikafilet


Zutaten für 4 neugierige Personen.

800 g Schweinefiletstücke

80 g Bratfett

4 Eßl Mehl

2 Zwiebeln

2 Eßl. Gewürzpaprika

2 Paprikafrüchte, rot

3 geschälte Tomaten

¼ l Fleischbrühe

¼ l saure Sahne

1 Teel. Currypulver

Salz

Pfeffer


Zubereitung:

Wir schneiden das Fleisch in fingerdicke Scheiben. Jede mit dem Daumen leicht drücken, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Nun im Mehl wenden und im heißen Fett auf beiden Seiten kurz anbraten. Das Filet heraus nehmen und in einen Topf geben. Im restlichen Fett die kleingeschnittenen Zwiebeln goldbraun braten. Pfanne von der Platte nehmen, Gewürzpaprika und Curry unterrühren, Fleischbrühe auffüllen und kurz aufkochen.

Nun über das Fleisch gießen, die in Streifen geschnittenen Paprikaschoten und die in Würfel zerkleinerten Tomaten zugeben.

Alles ungefähr 10 Min. dünsten lassen.

Danach die mit dem übrigen Mehl verquirlte saure Sahne langsam unterrühren. Unter Umrühren kurz aufkochen lassen.


Tipp:

Als Beilage kann man Nockerln und Apfelrotkohl
reichen.
 
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Traditioneller Schweinebraten


Zutaten für 4 traditionsbewußte Esser:

800 g Schweinefleisch

1 Apfel

2 Zwiebel

3 Teel. Stärkemehl

1 Zweig Beifußkraut

4 Nelken

4 Pimentkörner

4 Eßl. gute Butter

Pfeffer

Salz


Zubereitung:

In etwa 1 l Wasser kochen wir das Fleisch vor. Zwiebeln schälen und eine davon in Ringe schneiden. Den Apfel schälen, vierteln und die Spalten entkernen.

Eine geschälte Zwiebel spicken wir mit den Nelken. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und mit einem Tuch abtrocknen. Mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen.

Das Fleisch in eine Pfanne mit der schäumenden Butter geben, rundherum anbraten, dabei die Zwiebelringe zugeben.

Sind die Zwiebeln glasig und das Fleisch ist rundherum schön braun, füllen wir nach und nach mit dem Sud vom Fleischkochen auf.

Zugedeckt garen lassen.

Das gare Fleisch heraus nehmen und den Bratsatz mit Sud aufkochen lassen. Danach durch ein Sieb geben, anschließend mit dem in kaltem Wasser angerührten Stärkemehl binden.


Tipp:

Als Beilage können Salzkartoffeln und Wirsingkohl empfohlen werden.
 

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Schweinekamm in Weißbier


Zutaten für 4 Biertrinker

1 kg Schweinekamm

3 Tomaten

1 Apfel

1l Weißbier

4 Eßl. Kartoffelmehl

4 Eßl. gute Butter

1 Stengel Basilikum

1 Zwiebel

Suppengemüse

Gewürzkörner

Pfeffer

Salz


Zubereitung:

Das Fleisch wird zusammen mit dem geputzten, gewaschenen und zerkleinerten Gemüse, dem geschälten und zerkleinerten Apfel und den zerkleinerten Tomaten in dem Bier auf kleiner Flamme gargekocht. Gewürzkörner, Salz und Pfeffer zugeben.

Ist das Fleisch gar, heraus nehmen und in die Pfanne mit der schämenden Butter legen. Kleingehackte Zwiebel hinzu fügen und rundherum bräunen. Dann heraus nehmen. Reichlich von dem Bierkochsud in die Pfanne gießen, kurz aufkochen lassen. Danach wird die Soße durch ein Sieb gegossen und bei mehrmaligem aufkochen mit dem in kalten Wasser angerührten Kartoffelmehl angedickt.


Tipp:

Geben Sie während des Kochens das nicht mehr benötigte Geschirr schon mal in den Abwasch. Ansonsten könnte ein zufälliger Beobachter meinen:

"Hier sieht´s ja aus, wie bei Hempels unterm Sofa."

Nun muss ich gestehen, dass ich nicht weiß, wie es unter dem besagten Sofa aussieht. Berichten zufolge, muss dort wohl ein ziemliches Durcheinander herrschen.

Zum Thema Ordnung und Sauberkeit hätten wir aber gleich noch einen Spruch parat.

"Wo eine Hand die andere wäscht, muss es nicht unbedingt sauber zu gehen."

Ob dieser Spruch rein zufällig auch in anderen Bereichen des Lebens zutrifft, vermag ich nicht zu sagen. Manchmal wird so etwas behauptet.

Da uns Hempels Sofa aber gar nichts angeht, kochen wir lieber lustig weiter und befassen uns morgen mit einer deftigen Speise.


 
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