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Gute Nachrichten

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In der Medienwelt hat sich der folgende Grundsatz etabliert: "Only bad news are good news". Schlechte Nachrichten werden einfach mehr gelesen und lassen sich durch Medienunternehmen daher besser verkaufen. Seit 2015 widersetzen sich ein kleines Team und viele Gastautoren diesem Grundsatz und investieren ihre Freizeit um Nur positive Nachrichten möglich zu machen. Seitdem bieten wir unsere Inhalte kostenlos an. Du kannst uns dabei unterstützen!

Es geht uns dabei nicht darum, die Augen vor dem Grauen dieser Welt zu verschließen. Es geht darum, auch ein Licht auf die Guten Dinge des Lebens zu richten. Wir sind die Summe unserer Erfahrungen und dessen, was wir konsumieren und lesen. Nur positive Nachrichten möchte Menschen inspirieren, motivieren und berühren. Du kannst uns dabei unterstützen und ein Zeichen der Wertschätzung setzen.

"Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: In meiner Brust wohnen und kämpfen zwei Wölfe. Einer davon ist der Wolf der Dunkelheit, des Neides, der Verzweiflung, der Angst, und des Misstrauens. Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und der Lebensfreude. Fragt der Enkel: Und welcher der Beiden wird gewinnen? Der alte Indianer antwortet daraufhin: Der, den ich füttere."

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Energie der Zukunft
Neues Material speichert jahrelang Solarenergie

Ein Forscherteam hat ein neuartiges Material entwickelt, welches Licht-Energie über viele Monate bis Jahre hin speichern und bei Bedarf wieder abgeben kann.

Das Team der Universität Lancaster startete die Studie mit einem metallorganischen Gerüst, welches eine poröse Eigenschaft besitzt und daher viele Moleküle aufnehmen kann. Die Forscher testeten zu Beginn wie gut dieses metallorganische Gerüst, kurz MOF, fähig ist auch Energie zu speichern. Anschließend verwendeten sie ei Material, welches DMOF1 genannt wird und füllen die Poren des MOF-Gerüsts mit Azobenzol-Molekülen. Diese nehmen Licht optimal auf. Durch die Aufnahme des Lichts verändern die Moleküle dann ihre physikalische Form. Dieses Material verändert sich bei UV-Licht in eine längliche Form und speichert diese Energie. Wird diese gespeicherte Energie dann wieder benötigt, so reicht es aus das Material gering zu erwärmen. So bald das passiert, gibt das DMOF1 die gespeicherte Energie rasch als Hitze frei. Diese Hitze ist weitaus stärker und effizienter als jene, welche für die Erwärmung benötigt wird. Am Ende bleibt demnach eine positive Bilanz der Energie zurück.

„ Das Material funktioniert ein wenig wie Phasenwechselmaterialien, die zur Wärmeversorgung in Handwärmern verwendet werden. Während Handwärmer jedoch erhitzt werden müssen, um sie aufzuladen, ist das Schöne an diesem Material, dass es "kostenlose" Energie direkt von der Sonne einfängt. Es hat auch keine beweglichen oder elektronischen Teile, so dass es keine Verluste bei der Speicherung und Abgabe der Sonnenenergie gibt. Wir hoffen, dass wir mit weiterer Entwicklung andere Materialien herstellen können, die noch mehr Energie speichern", sagt John Griffin, der Studienleiter zur Trends der Zukunft.

Für das Speichern der UV-Licht-Energie wird keine externe Energie Zufuhr gebraucht. Außerdem kann das bei Raumtemperatur durchgeführt werden. Die Forscher testeten über einen Zeitraum von vier Monaten, gehen aber davon aus, dass diese Energie bis zu fünf Jahre lang gespeichert werden kann. Derzeit wollen die Wissenschaftler noch daran arbeiten, die Energiedichte zu erhöhen, so dass das Material eines Tages dazu genutzt werden kann um tagsüber Sonnenenergie zu speichern die dann nachts als Wärme wieder abgegeben werden kann. Außerdem könne man damit beispielsweise auch die Wärme und Energie des Sommers speichern, um sie im Winter als Wärme zu nutzen.



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Mundraub
Straßenobst ist wenig belastet


Wissenschaftler der TU Berlin haben herausgefunden, dass Straßenobst weniger Schadstoff-belastet ist als allgemein angenommen. Die Website Mundraub zeigt, wo man Obstbäume und Gemüse kostenfrei abernten darf.

Bereits vor einigen Jahren hat ein Team aus Wissenschaftlern an der Technischen Universität Berlin festgestellt, dass die Konzentrationen von Blei und Cadmium in Stadtobst vergleichbar oder gar geringer sind als die in Supermarkt-Obst. Baumobst und Nüsse schneiden am besten ab und sind weniger belastet. Außerdem ist die Belastung abhängig von der Entfernung der Straße. Je weiter weg, desto besser. Bei einer Entfernung von 10 Metern wird der Grenzwert auch bei sonst stärker belastet Beeren und Kräutern, die bodennah wachsen immer geringer. Und wenn noch eine Hecke oder ein Busch dazwischen ist, wird der Grenzwert nur noch bei einem Drittel aller Proben überschritten. Diese Informationen können Interessierte in der
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nachlesen.

Die Website
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bietet eine interaktive Karte, auf der Du gezeigt bekommst, wo Obstbäume kostenfrei abgepflückt werden dürfen. Mundraub wünscht sich, dass „Mundräuber“ sich daran halten, Eigentumsrechte zu beachten, behutsam mit Bäumen und der Natur im Allgemeinen umzugehen und die Fürchte der Entdeckungen mit andern zu teilen. Auf der Mundraub-Karte gibt es bereits mehr als 10.000 Einträge in ganz Deutschland mit schätzungsweise 30.000 Bäumen.

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Geschichte Deutschland
Grüner Grenzstreifen wird Naturmonument

Der ehemalige Grenzstreifen der Deutschland in Ost und West teilte, ist zum nationale Naturmonument erklärt worden.

Bundesumweltministerium hat vor Kurzem eine Erklärung veröffentlicht, nachdem die ehemalige innerdeutsche Grenze weiterhin dauerhaft als „Grünes Band“ geschützt werden soll. Außerdem soll der Biotopverbund weiterentwickelt werden.

Bundesumweltministerin Schulze auf der Website des BMU: "Einer der herausragenden Naturschätze, die uns die friedliche Revolution geschenkt hat, ist das Grüne Band auf dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen. Das Grüne Band ist nicht nur ein bedeutender Ort der Erinnerungskultur, sondern auch ein wertvolles Stück Natur in Deutschland, das Menschen, Landschaften und Biotope miteinander verbindet. Dieser Streifen hat den Rang eines nationalen Naturmonuments verdient. Da bin ich mir mit allen Anrainerländern einig."
Durch jahrelange Naturschutzarbeit hat sich die ehemalige Grenze zu einer grünen Lebenslinie entwickelt. Mit der Erklärung dieses Gebiet unter besonderen Schutz zu stellen, setze man ein Zeichen für das Verbindende in Deutschland.
Schulze: "Die friedliche Revolution vor 30 Jahren hat einen wichtigen Anstoß für mehr Umwelt- und Naturschutz im geeinten Deutschland gegeben. Auch für die Natur war die Wiedervereinigung ein großer Gewinn: wegen der herausragenden Naturschätze, die durch das Nationalparkprogramm der letzten DDR-Regierung unter Schutz gestellt wurden, aber vor allem auch wegen der Menschen, die so viel Schwung in die gesamtdeutsche Natur- und Umweltschutzbewegung eingebracht haben."
Quelle: BMU



 
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Alles Gute zum 4. Advent!

"Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus: den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit."

Rainer Maria Rilke



 
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"Stern von Bethlehem"

Himmelsphänomen: Jupiter und Saturn so nah wie selten

Zwei Planeten sind so nahe beieinander wie zu Zeiten vor Christi Geburt – Bilder aus Hauzenberg

Die besondere Planetenkonstellation derzeit hat Markus Kohl hier vom Geiersberg in Hauzenberg aus am Wochenende festgehalten: Der helle zunehmende Mond mit seinem "aschgrauen Licht" ist das auffälligste Gestirn am Himmel. Die Nachtseite des Mondes wird durch reflektiertes Erdlicht erhellt. Daneben sind, etwas rechts der Bildmitte, die beiden Planeten Saturn und Jupiter in naher Konjunktion. So nah wie hier sind sie fast nie zu sehen. Gestern befanden sich die beiden in ihrer für viele Jahre minimalen Distanz am Himmel. Kohl hat für die Bilder mit einer Canon EOS 60d gearbeitet und Aufnahmen mit 17 und 400 Millimetern Brennweite kombiniert. −
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: Markus Kohl

ist damals kein Komet oder Ähnliches gewesen. Es handelte sich damals, davon geht die Wissenschaft aus, um eine engere Konjunktion von Jupiter und Venus.

Diese hatte sich geschichtlich damals zweimal ereignet, in den Jahren 3 und 2 vor Christus. Derzeit elektrisiert die Astronomen eine ähnliche Konstellation, der "Stern von Bethlehem 2020". Der Mitarbeiter der
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(Landkreis Passau), Markus Kohl, hat in mehreren Aufnahmen für die PNP-Leser das Phänomen dargestellt.

Weiterlesen ... und weitere Fotos und Video
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Papst Franziskus

Wortlaut: Franziskus an die Spitzen der Römischen Kurie 2020


Ich dokumentiere hier im Wortlaut und amtlicher deutscher Übersetzung die Ansprache von Papst Franziskus beim Weihnachtsempfang für die Römische Kurie am Montag, den 21. Dezember 2020.


Im Wortlaut: Weihnachtsansprache des Papstes an die Kurie


Liebe Brüder und Schwestern,

1. Die Geburt Jesu von Nazaret, das Geheimnis seiner Geburt, erinnert uns daran, dass wir »nicht geboren werden, um zu sterben, sondern im Gegenteil, um etwas Neues anzufangen«,[1] wie die jüdische Philosophin Hanna Arendt eindrucksvoll und prägnant bemerkt, und damit das Denken ihres Lehrers Heidegger umkehrt, wonach der Mensch geboren wird, um in den Tod geworfen zu werden. Auf dem Hintergrund der Trümmer der Totalitarismen des zwanzigsten Jahrhunderts erkennt Arendt diese lichte Wahrheit: »Das Wunder, das den Lauf der Welt und den Gang menschlicher Dinge immer wieder unterbricht und von dem Verderben rettet, das als Keim in ihm sitzt und als „Gesetz“ seine Bewegung bestimmt, ist schließlich die Tatsache der Natalität, das Geborensein […]. Dass man in der Welt Vertrauen haben und dass man für die Welt hoffen darf, ist vielleicht nirgends knapper und schöner ausgedrückt als in den Worten, mit denen die Weihnachtsoratorien „die frohe Botschaft“ verkünden: „Uns ist ein Kind geboren“«.[2]

2. Dem Geheimnis der Menschwerdung, dem Kind, das in einer Krippe liegt (vgl. Lk 2,16), wie auch dem Ostergeheimnis, der Gegenwart des Gekreuzigten, begegnen wir nur dann in rechter Weise, wenn wir unsere Waffen ablegen und demütig und wesentlich sind; nur dann, wenn wir in der Umgebung, in der wir leben – auch in der römischen Kurie –, das vom heiligen Paulus vorgeschlagene Lebensprogramm verwirklicht haben: »Jede Art von Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung mit allem Bösen verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, wie auch Gott euch in Christus vergeben hat (Eph 4,31-32); nur dann, wenn wir einander in Demut begegnen (vgl. 1 Petr 5,5) und Jesus nachahmen, der »gütig und von Herzen demütig« ist (Mt 11,29); nur dann, wenn wir »den untersten Platz« eingenommen haben (Lk 14,10) und »Diener aller« geworden sind (vgl. Mk 10,44). Der heilige Ignatius geht dabei in seinen Exerzitien so weit, dass er uns auffordert, uns in die Krippenszene hineinzuversetzen. Er schreibt: »Ich mache mich zu einem kleinen Armen und einem unwürdigen Knechtlein, indem ich sie anschaue, sie betrachte und ihnen in ihren Nöten diene« (114,2). Ich danke Kardinal Re für seine Worte an diesem Weihnachtsfest, der den Gefühlen aller Ausdruck verliehen hat. Danke Kardinal Re, danke.

3. Dieses Weihnachtsfest ist das Weihnachtsfest in der Pandemie, der gesundheitlichen, sozialökonomischen aber auch kirchlichen Krise, die die ganze Welt unterschiedslos getroffen hat. Die Krise ist nicht mehr nur ein Allgemeinplatz des Diskurses und des intellektuellen Establishments, sie ist zu einer Realität geworden, die alle betrifft.
Diese Geißel war eine beachtliche Bewährungsprobe und zugleich eine große Chance, uns zu bekehren und wieder authentisch zu werden.

Als ich am 27. März diesen Jahres auf dem leeren Petersplatz – der dennoch erfüllt war von einer allgemeinen Zusammengehörigkeit, die bis in den letzten Winkel der Erde reicht und uns alle vereint – für alle und mit allen beten wollte, hatte ich Gelegenheit, die mögliche Bedeutung des „Sturms“ (vgl. Mk 4,35-41), der die Welt heimgesucht hatte, laut auszusprechen: »Der Sturm legt unsere Verwundbarkeit bloß und deckt jene falschen und unnötigen Gewissheiten auf, auf die wir bei unseren Plänen, Projekten, Gewohnheiten und Prioritäten gebaut haben. Er macht sichtbar, wie wir die Dinge vernachlässigt und aufgegeben haben, die unser Leben und unsere Gemeinschaft nähren, erhalten und stark machen. Der Sturm entlarvt all unsere Vorhaben, was die Seele unserer Völker ernährt hat, „wegzupacken“ und zu vergessen; all die Betäubungsversuche mit scheinbar „heilbringenden“ Angewohnheiten, die jedoch nicht in der Lage sind, sich auf unsere Wurzeln zu berufen und die Erinnerung unserer älteren Generation wachzurufen, und uns so der Immunität berauben, die notwendig ist, um den Schwierigkeiten zu trotzen. Mit dem Sturm sind auch die stereotypen Masken gefallen, mit denen wir unser „Ego“ in ständiger Sorge um unser eigenes Image verkleidet haben; und es wurde wieder einmal jene (gesegnete) gemeinsame Zugehörigkeit offenbar, der wir uns nicht entziehen können, dass wir nämlich alle Brüder und Schwestern sind.«

4. Die Vorsehung wollte es, dass ich gerade in dieser schwierigen Zeit die Enzyklika Fratelli tutti schreiben konnte, die dem Thema der Geschwisterlichkeit und der sozialen Freundschaft gewidmet ist. Und eine wichtige Lehre aus den Kindheitsevangelien, in denen die Geburt Jesu erzählt wird, ist die eines neuen Zusammenwirkens - eines neuen Zusammenwirkens! - und einer neu entstehenden Einheit zwischen den Hauptpersonen: Maria, Josef, die Hirten, die Sterndeuter und all jene, die auf die eine oder andere Weise ihre geschwisterliche Verbundenheit, ihre Freundschaft angeboten haben, damit das fleischgewordene Wort im Dunkel der Geschichte Aufnahme finden konnte (vgl. Joh 1,14).

Am Anfang dieser Enzyklika habe ich geschrieben: »Ich habe den großen Wunsch, dass wir in dieser Zeit, die uns zum Leben gegeben ist, die Würde jedes Menschen anerkennen und bei allen ein weltweites Streben nach Geschwisterlichkeit zum Leben erwecken.« Ein weltweites Streben nach Geschwisterlichkeit. » Bei allen: „Dies ist ein schönes Geheimnis, das es ermöglicht, zu träumen und das Leben zu einem schönen Abenteuer zu machen.
Niemand kann auf sich allein gestellt das Leben meistern [...]. Es braucht eine Gemeinschaft, die uns unterstützt, die uns hilft und in der wir uns gegenseitig helfen, nach vorne zu schauen. Wie wichtig ist es, gemeinsam zu träumen! [...]

Allein steht man in der Gefahr der Illusion, die einen etwas sehen lässt, das gar nicht da ist; zusammen jedoch entwickelt man Träume.“[3] Träumen wir als eine einzige Menschheit, als Weggefährten vom gleichen menschlichen Fleisch, als Kinder der gleichen Erde, die uns alle beherbergt, jeden mit dem Reichtum seines Glaubens oder seiner Überzeugungen, jeden mit seiner eigenen Stimme, alle Brüder und Schwestern!« (Nr. 8).

5. Die Krise der Pandemie ist eine gute Gelegenheit für eine kurze und allgemein hilfreiche Reflexion über die Bedeutung von Krisen.

Die Krise ist ein Phänomen, das alles und jeden angeht. Sie kommt überall und in jeder Epoche der Geschichte vor und betrifft Ideologien, Politik, Wirtschaft, Technologie, Ökologie und Religion. Sie ist eine unumgängliche Phase der individuellen und sozialen Geschichte. Sie manifestiert sich als ein außerordentliches Ereignis, das immer ein Gefühl von Beklemmung, Angst, Unausgewogenheit und Unsicherheit bei den zu treffenden Entscheidungen hervorruft.

Daran erinnert auch die etymologische Wurzel des Verbs krino: Die Krise ist das Sieben, das das Weizenkorn nach der Ernte reinigt.

Auch die Bibel ist voll von Menschen, die solch einen „Sieb“ durchlaufen haben, von „Krisengestalten“, die aber gerade dadurch Heilsgeschichte schrieben.

Die Krise Abrahams, der sein Land verlässt (Gen 12,1-2) und vor der schweren Prüfung steht, seinen einzigen Sohn Isaak Gott opfern zu müssen (Gen 22,1-19), findet in heilsgeschichtlicher Perspektive in der Geburt eines neuen Volkes ihre Auflösung.
Diese Verheißung bewahrt Abraham jedoch nicht vor jenem Drama, in dem Verwirrung und Fassungslosigkeit nur aufgrund seines starken Glaubens nicht die Oberhand gewannen.
Die Krise des Mose wird an seinem mangelnden Selbstvertrauen sichtbar:

»Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten herausführen könnte?« (Ex 3,11); »Ich bin keiner, der gut reden kann, [...]. Mein Mund und meine Zunge sind nämlich schwerfällig« (Ex 4,10); ich bin »ungeschickt im Reden« (Ex 6,12.30). Aus diesem Grund versucht er, sich der ihm von Gott übertragenen Aufgabe zu entziehen: Herr, sende andere (vgl. Ex 4,13). Aber durch diese Krise machte Gott Moses zu seinem Diener, der das Volk aus Ägypten herausführte.
Elia, der Prophet, der so stark war, dass er mit dem Feuer verglichen wurde (vgl. Sir 48,1), sehnte sich in einer tiefen Krise sogar nach dem Tod. Dann aber erfuhr er Gottes Gegenwart nicht im stürmischen Wind, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer, sondern in »einem sanften leisen Säuseln (vgl. 1 Könige 19,11-12). Die Stimme Gottes ist niemals das Toben der Krise, sondern die ruhige Stimme, die gerade in der Krise zu uns spricht.
Johannes den Täufer plagen Zweifel, ob Jesus der Messias sei (vgl. Mt 11,2-6), weil er nicht als der Rächer auftrat, den er vielleicht erwartet hatte (vgl. Mt 3,11-12); aber gerade die Gefangennahme des Johannes führt Jesus dazu, aus dem Verborgenen in die Öffentlichkeit hinauszutreten.
Und schließlich ist da die theologische Krise des Paulus von Tarsus: Erschüttert durch die umwerfende Begegnung mit Christus auf dem Weg nach Damaskus (vgl. Apg 9,1-19; Gal 1,15-16), gibt er seine Gewissheiten auf und folgt Jesus nach (vgl. Phil 3,4-10). Der heilige Paulus war in der Tat ein Mann, der sich von der Krise verwandeln ließ, und aus diesem Grund wurde er zum Architekten jener Krise, welche die Kirche über die Grenzen Israels hinausdrängte und bis an die Enden der Erde gelangen ließ.
Wir könnten die Liste der biblischen Gestalten noch fortführen, und jeder von uns könnte darin seinen eigenen Platz finden. Es sind viele.
Am aussagekräftigsten jedoch ist die Krise Jesu. Die synoptischen Evangelien machen deutlich, dass er sein öffentliches Leben mit der Krisenerfahrung der Versuchungen beginnt. Auch wenn es den Anschein haben mag, dass bei dieser Begebenheit der Teufel mit seinen falschen Versprechungen die Hauptrolle spielt, so ist in Wirklichkeit der Heilige Geist der eigentliche Protagonist; er ist es nämlich, der Jesus in dieser für sein Leben entscheidenden Zeit geleitet: »Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel versucht zu werden« (Mt 4,1).
Die Evangelisten betonen, dass die vierzig Tage, die Jesus in der Wüste lebte, von Hunger und Schwäche geprägt waren (vgl. Mt 4,2; Lk 4,2). Und auf eben diesem Hintergrund des Hungers und der Schwäche versucht der Böse seine Trümpfe auszuspielen, indem er bei der erschöpften menschlichen Natur Jesu ansetzt. Aber in diesem Menschen, der durch das Fasten geprüft war, erfährt der Versucher die Gegenwart des Sohnes Gottes, der die Versuchung durch das Wort Gottes, nicht durch das eigene, zu überwinden weiß. Jesus hält nie Zwiesprache mit dem Teufel, und wir müssen daraus lernen. Man tritt mit dem Teufel nicht in Dialog ein: Jesus treibt ihn entweder aus oder er zwingt ihn, zu sagen, wer er ist; mit dem Teufel sollte man sich nie unterhalten.

Später, in Gethsemane, befand sich Jesus in einer unbeschreiblichen Krise: Einsamkeit, Angst, Qualen, der Verrat des Judas und die Erfahrung, von den Aposteln verlassen worden zu sein (vgl. Mt 26,36-50). Schließlich dann die äußerste Krise am Kreuz: Solidarität mit den Sündern bis hin zu dem Gefühl, vom Vater verlassen worden zu sein (vgl. Mt 27,46). Trotzdem legte er seinen Geist voll Vertrauen in die Hände des Vaters (vgl. Lk 23,46). Und diese vollständige und vertrauensvolle Hingabe eröffnete den Weg zur Auferstehung (vgl. Hebr 5,7).

6. Brüder und Schwestern, diese Reflexion über die Krise warnt uns davor, die Kirche vorschnell nach den Krisen zu beurteilen, die durch die Skandale von gestern und heute verursacht wurden. Das tat der Prophet Elija, als er dem Herrn gegenüber sein Herz ausschüttete und dabei ein hoffnungsloses Bild der Wirklichkeit zeichnet: »Mit Leidenschaft bin ich für den Herrn, den Gott der Heerscharen, eingetreten, weil die Israeliten deinen Bund verlassen, deine Altäre zerstört und deine Propheten mit dem Schwert getötet haben. Ich allein bin übriggeblieben und nun trachten sie auch mir nach dem Leben« (1 Kön 19,14). Wie oft scheint auch unseren kirchlichen Analysen die Hoffnung zu fehlen. Ein hoffnungsloser Blick auf die Wirklichkeit kann nicht als realistisch bezeichnet werden. Die Hoffnung gibt unseren Analysen das, was unsere kurzsichtigen Augen so oft nicht wahrnehmen können. Gott antwortet Elija, dass die Wirklichkeit nicht so ist, wie er sie wahrgenommen hat: »Geh deinen Weg durch die Wüste zurück und begib dich nach Damaskus; [...] Ich werde in Israel siebentausend übrig lassen, alle, deren Knie sich vor dem Baal nicht gebeugt und deren Mund ihn nicht geküsst hat« (1 Kön 19,15.18). Es ist nicht wahr, dass Elija allein ist: er ist in einer Krise.
Gott lässt auch weiterhin den Samen des Gottesreiches in unserer Mitte gedeihen. Hier in der Kurie gibt es viele, die mit ihrer bescheidenen, diskreten, geschwätzlosen, stillen, loyalen, professionellen und ehrlichen Arbeit Zeugnis ablegen. Viele sind unter euch, danke. Auch unsere Zeit hat ihre Probleme, aber ebenso gibt es das lebendige Zeugnis dafür, dass der Herr sein Volk nicht im Stich gelassen hat. Der einzige Unterschied ist, dass die Probleme sofort in den Zeitungen landen - das passiert alle Tage - während die Zeichen der Hoffnung erst nach langer Zeit Schlagzeilen machen und das auch nicht immer.
Wer die Krise nicht im Licht des Evangeliums betrachtet, beschränkt sich darauf, die Autopsie einer Leiche durchzuführen. Er schaut auf die Krise, aber ohne das Licht des Evangeliums. Die Krise ist nicht nur deswegen so erschreckend für uns, weil wir verlernt haben, sie so zu sehen, wie das Evangelium es uns nahelegt, sondern weil wir vergessen haben, dass allem voran das Evangelium selbst uns in eine Krise bringt.[4] Es ist das Evangelium, das uns in eine Krise bringt. Wenn wir aber wieder den Mut und die Demut finden, laut auszusprechen, dass die Zeit der Krise eine Zeit des Heiligen Geistes ist, dann werden wir uns auch angesichts der Erfahrung von Dunkelheit, Schwäche, Zerbrechlichkeit, Widersprüchen und Verwirrung nicht mehr niedergeschlagen fühlen, sondern immer ein inniges Vertrauen darauf bewahren, dass die Dinge gerade eine neue Form annehmen, die allein aus der Erfahrung einer im Dunklen verborgenen Gnade entsprang. »Denn im Feuer wird Gold geprüft, und die anerkannten Menschen im Schmelzofen der Erniedrigung« (Sir 2,5).

7. Schließlich möchte ich euch dringend bitten, eine Krise nicht mit einem Konflikt zu verwechseln. Das sind zwei verschiedene Dinge.

Die Krise hat im Allgemeinen einen positiven Ausgang, während ein Konflikt immer Auseinandersetzung, Wettstreit und einen scheinbar unlösbaren Antagonismus hervorbringt, bei dem die Menschen in liebenswerte Freunde und zu bekämpfende Feinden eingeteilt werden, wobei am Schluss nur eine der Parteien als Siegerin hervorgehen kann.
Die Logik des Konflikts sucht immer nach „Schuldigen“, die man stigmatisiert und verachtet, und nach „Gerechten“, über die man nichts kommen lässt, um das – oft magische – Bewusstsein zu schaffen, dass man mit dieser oder jener Situation nichts zu tun hat.

Dieser Verlust eines Zusammengehörigkeitsgefühls begünstigt das Wachsen oder die Verhärtung bestimmter elitärer Haltungen und „geschlossener Gruppen“, die begrenzende und partielle Denkweisen fördern, die die Universalität unserer Mission verarmen lassen. »Wenn wir im Auf und Ab der Konflikte verharren, verlieren wir den Sinn für die tiefe Einheit der Wirklichkeit« (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 226).

Interpretiert man die Kirche nach den Kategorien des Konflikts – rechts und links, progressiv und traditionalistisch – fragmentiert, polarisiert, pervertiert und verrät man ihr wahres Wesen: Sie ist ein Leib, der fortwährend in der Krise ist, gerade weil er lebendig ist, aber sie darf niemals zu einem Leib werden, der in einem Konflikt mit Siegern und Besiegten steht.

In der Tat wird sie auf diese Weise Angst verbreiten; sie wird starrer und weniger synodal werden und eine einheitliche und vereinheitlichende Logik durchsetzen, die so weit von dem Reichtum und der Pluralität entfernt ist, die der Geist seiner Kirche geschenkt hat.
Die Neuheit, die durch die vom Geist gewollte Krise eingeführt wurde, ist niemals eine Neuheit, die im Widerspruch zum Alten steht, sondern eine Neuheit, die aus dem Alten hervorgeht und es fortwährend fruchtbar macht.

Jesus verwendet einen Ausdruck, der diesen Übergang auf einfache und klare Weise ausdrückt:

»Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht« (Joh 12,24).

Das Absterben des Samens ist ein ambivalenter Akt, denn er markiert gleichzeitig das Ende von etwas und den Anfang von etwas Anderem. Wir nennen den gleichen Moment Tod/Vergehen Geburt/Aufkeimen, weil beide ein und dasselbe sind: wir sehen mit unseren Augen ein Ende und zugleich zeigt sich in diesem Ende ein neuer Anfang.

In diesem Sinne führen alle Widerstände, die wir leisten, wenn wir eine Krise geraten, indem wir uns in der Zeit der Prüfung vom Geist leiten lassen, dazu, dass wir allein und steril bleiben, höchstens in einem Konflikt. Indem wir uns gegen die Krise wehren, behindern wir das Werk der Gnade Gottes, die sich in uns und durch uns manifestieren will.

Wenn uns also ein gewisser Realismus unsere jüngste Geschichte nur als die Summe von nicht immer geglückten Versuchen, Skandalen, Stürzen, Sünden, Widersprüchen und Kurzschlüssen beim Zeugnisgeben darstellt, sollten wir weder erschrecken, noch sollten wir die Evidenz all dessen leugnen, was in uns und in unseren Gemeinschaften vom Tod betroffen ist und der Bekehrung bedarf. Alles, was böse, widersprüchlich, schwach und zerbrechlich ist und sich offen zeigt, erinnert uns noch stärker an die Notwendigkeit, alles Denken und Tun, das dem Evangelium nicht entspricht, in uns absterben zu lassen. Nur wenn wir eine bestimmte Mentalität absterben lassen, wird es uns auch gelingen, Platz für das Neue zu schaffen, das der Geist ständig im Herzen der Kirche weckt.[5] Die Kirchenväter waren sich dessen bewusst, sie nannten es „Metanoia".

8. In jeder Krise gibt es immer ein begründetes Bedürfnis nach einem aggiornamento: das ist ein Schritt vorwärts. Aber wenn wir wirklich eine solche Aktualisierung wollen, müssen wir den Mut zu einer umfassenden Bereitschaft haben; wir müssen aufhören, die Reform der Kirche als das Flicken eines alten Kleides zu betrachten oder als schlichte Abfassung einer neuen Apostolischen Konstitution. Die Reform der Kirche ist etwas anderes.
Es geht nicht darum, „ein Gewand zu flicken“, denn die Kirche ist kein einfaches „Gewand“ Christi, sondern sein Leib, der die ganze Geschichte umfasst (vgl. 1 Kor 12,27). Wir sind nicht aufgerufen, den Leib Christi zu verändern oder zu reformieren – »Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit«! (Hebr 13,8) – aber wir sind aufgerufen, denselben Leib mit einem neuen Gewand zu bekleiden, damit klar ersichtlich wird, dass die Gnade, die wir besitzen, nicht von uns, sondern von Gott kommt; denn »diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, dass das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt« (2 Kor 4,7). Die Kirche ist immer ein zerbrechliches Gefäß, wertvoll aufgrund ihres Inhaltes, und nicht aufgrund dessen, was sie manchmal von sich zeigt.

Gegen Ende habe ich das Vergnügnen, euch ein Buch zu schenken, die Gabe von Pater Ardura, wo das Leben eines irdenen Gefäßes berichtet wird, das aber die Größe Gottes und die Reformen der Kirche neu zum Strahlen bringt. Dies ist eine Zeit, in der es evident erscheint, dass der Ton, aus dem wir gebildet sind, angeschlagen, rissig und zerbrochen ist. Wir müssen uns darum bemühen, dass unsere Zerbrechlichkeit nicht zu einem Hindernis für die Verkündigung des Evangeliums wird, sondern zu einem Ort, an dem sich die große Liebe offenbart, mit der Gott, reich an Barmherzigkeit, uns geliebt hat und weiterhin liebt (vgl. Eph 2,4). Wenn wir Gott, der voller Barmherzigkeit ist, aus unseren Leben ausschlössen, wäre unser Leben eine Lüge.

Für die Zeit der Krise warnt uns Jesus vor einigen Lösungsversuchen, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind. »Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Gewand ab und setzt es auf ein altes Gewand.« Das Ergebnis wäre absehbar: Das Neue wäre zerschnitten, denn »zum dem alten würde das Stück von dem neuen nicht passen«. Entsprechend »füllt niemand jungen Wein in alte Schläuche. Sonst würde ja der junge Wein die Schläuche zerreißen; er läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar. […] Jungen Wein muss man in neue Schläuche füllen« (Lk 5,36-38).

Das richtige Verhalten hingegen ist das des »Schriftgelehrten, der ein Jünger des Himmelreiches geworden ist«, und der »einem Hausherrn [gleicht], der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt« (Mt 13,52). Der Schatz ist die Tradition, wie Benedikt XVI. in Erinnerung rief, sie ist »der lebendige Fluss, der uns mit den Ursprüngen verbindet, der lebendige Fluss, in dem die Ursprünge stets gegenwärtig sind, der große Fluss, der uns zum Hafen der Ewigkeit führt« (Katechese, 26. April 2006).

Und mir kommt dieser Satz diesens großen Musikers in den Sinn [er meint Mahler, dem das folgende Zitat sinngemäß zugeschrieben wird Anm.]: "Die Tradition ist die Bewahrung der Zukunft, und nicht ein Museum, also ein Hüter der Asche."
Das „Alte“ ist die Wahrheit und Gnade, die wir bereits besitzen.
Das Neue sind die verschiedenen Aspekte der Wahrheit, die wir allmählich verstehen.

Keine geschichtliche Weise, das Evangelium zu leben, gelangt je zu einem erschöpfenden Verständnis desselben. Wenn wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen, werden wir »der ganzen Wahrheit« (Joh 16,13) Tag für Tag näherkommen. Ohne die Gnade des Heiligen Geistes, selbst wenn man beginnt, die Kirche synodal zu denken, wird sie sich, anstatt sich auf die Gemeinschaft mit der Präsenz des Heiligen Geistes zu beziehen, als eine beliebige demokratische Versammlung verstehen, die sich aus Mehrheiten und Minderheiten zusammensetzt. Wie ein Parlament, beispielsweise: Das ist nicht Synodalität. Allein die Gegenwart des Heiligen Geistes macht den Unterschied.

9. Was ist in der Krise zu tun? Zunächst einmal sollte man sie als eine Zeit der Gnade annehmen, die uns gegeben ist, um Gottes Willen für jeden von uns und für die ganze Kirche zu verstehen. Wir müssen uns auf diese scheinbar widersprüchliche Logik einlassen, die uns sagt: »Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark« (2 Kor 12,10).

Wir müssen uns an die Zusicherung erinnern, die der heilige Paulus den Korinthern gegeben hat: »Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über eure Kraft hinaus versucht werdet. Er wird euch mit der Versuchung auch einen Ausweg schaffen, sodass ihr sie bestehen könnt« (1 Kor 10,13).
Von grundlegender Bedeutung ist es, den Dialog mit Gott nicht zu unterbrechen, auch dann nicht, wenn es mühsam ist. Beten ist nicht einfach. Wir dürfen nicht müde werden, allezeit zu beten (vgl. Lk 21,36; 1 Thess 5,17). Wir kennen keine andere Lösung für die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, als mehr zu beten und gleichzeitig mit mehr Vertrauen alles zu tun, was uns möglich ist. Das Gebet wird uns befähigen, entgegen aller Erwartungen dennoch zu hoffen (vgl. Röm 4,18).

10. Liebe Brüder und Schwestern, lasst uns großen Frieden und Gelassenheit bewahren, in dem vollen Bewusstsein, dass wir alle, ich zuerst, nur »unnütze Knechte« (Lk 17,10) sind, denen der Herr Barmherzigkeit erwiesen hat.

Aus diesem Grund wäre es schön, wenn wir aufhören würden, im Konflikt zu leben, und uns stattdessen wieder bewusst würden, dass wir unterwegs sind, offen für die Krise.
Der Weg hat immer mit Verben der Bewegung zu tun.
Die Krise ist Bewegung, sie ist Teil des Weges. Der Konflikt hingegen ist ein scheinbarer Weg, ein Herumbummeln - touristisch:: die touristischen Seelen, eh - ein Herumbummeln ohne Ziel und Zweck, ein Verweilen im Labyrinth, eine reine Energieverschwendung und eine Gelegenheit für das Böse. Und das erste Übel, zu dem der Konflikt uns führt und von dem wir versuchen sollten uns fernzuhalten, ist eben das Geschwätz: Hüten wir uns davor! Das ist nicht eine Manie, die ich habe, gegen das Geschwätz zu anzureden. Es ist die Anzeige eines Übels, das in die Kurie eindringt, hier im Gebäude gibt es viele Türen und Fenster, und es dringt ein, und wir gewöhnen uns daran. Der Klatsch, der uns in der traurigsten, unangenehmsten und erstickendsten Selbstbezogenheit verschließt und jede Krise in einen Konflikt verwandelt. Das Evangelium sagt uns, dass die Hirten der Verkündigung des Engels glaubten und sich auf den Weg zu Jesus machten (vgl. Lk 2,15-16). Herodes hingegen verschloss sich der Erzählung der Sterndeuter und seine Verschlossenheit verwandelte sich in Lüge und Gewalt (vgl. Mt 2,1-16).
Jeder von uns, unabhängig von seinem Platz in der Kirche, möge sich fragen, ob er Jesus mit der Folgsamkeit der Hirten oder mit der Selbstbehauptung des Herodes folgen will, ob er ihm in die Krise folgen oder sich im Konflikt vor ihm verteidigen will.
Erlaubt mir, euch alle, die ihr mit mir im Dienst des Evangeliums steht, ausdrücklich um ein Weihnachtsgeschenk zu bitten: Eure großzügige und leidenschaftliche Mitarbeit bei der Verkündigung der Frohen Botschaft vor allem an die Armen (vgl. Mt 11,5). Denken wir daran, dass nur der Gott wirklich kennt, der den Armen aufnimmt, der von unten mit seinem Elend zu uns kommt, und der gerade in diesem Gewand von oben gesandt ist; wir können das Antlitz Gottes nicht sehen, aber wir können ihn in seiner Hinwendung zu uns erfahren, wenn wir das Antlitz unseres Nächsten ehren, des anderen, der uns mit seinen Nöten in Anspruch nimmt. Das Antlitz der Amen. Die Armen sind im Zentrum des Evangeliums. Und mir kommt in den Sinn, was dieser heilige brasilianische Bischof gesagt hat, Wenn ich mich um die Armen kümmere, sagen sie, dass ich ein Heiliger bin, wenn ich mich aber frage und wieder frage, warum so viel Armut, dann nennen sie mich Kommunist."[6]
Niemand möge das Werk, das der Herr in diesem Augenblick tut, aus freien Stücken behindern. Bitten wir um die Gabe dienender Demut, auf dass er wachse, wir aber abnehmen (vgl. Joh 3,30).

Ich wünsche jedem einzelnen von euch, euren Familien und Freunden frohe und gesegnete Weihnachten!

Und danke, für eure Arbeit, vielen Dank. Und bitte, betet für mich, damit ich den Mut habe, in der Krise auszuharren.

Frohe Weihnachten!

Danke!

[Segen]

[1] Hannah Arendt, Vita activa oder Vom tätigen Leben. München 1996, 316.
[2] Ebd. 317.

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[3] Ansprache beim Ökumenischen und Interreligiösen Treffen mit den Jugendlichen, Skopje - Nordmazedonien (7. Mai 2019): L'Osservatore Romano (dt.), Jg. 49 (2019), Nr. 20/21 (17. Mai 2019), S. 10.

[4] »Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Diese Rede ist hart! Wer kann sie hören? Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß?« (Joh 6,60-61). Aber erst aus dieser Krise entstand dann das gläubige Bekenntnis: »Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens« (Joh 6,68).

[5] Die Kirchenväter waren sich dessen sehr bewusst, wie an ihrem beständigen Aufruf zur metanoia sichtbar wird, von der schon der heilige Paulus zu uns sprach: »Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene« (Röm 12,2).

[6] Vgl.: Emanuel Levinas, Totalité et infini, Paris 2000, 76.

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Anmerkung:

Besser kann man es nicht formulieren


 

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Gute Nachrichten aus - vom 29. Dezember 2020

In Deutschland sind die Supermärkte ab 2022 dazu verpflichtet elektronische Geräte, die alt oder defekt sind, zurückzunehmen. Damit soll verhindert werden, dass Vieles im Hausmüll statt auf dem Wertstoff landet.

Der Restmüll wird in Deutschland nicht kontrolliert und oft ist der Weg zum Wertstoffhof weit. Aus diesen und anderen Gründen landet kleinerer Elektromüll leider viel zu oft im Hausmüll. Das hat Folgen für die Umwelt, da Materialien und Stoffe in der Umwelt landen können und dort Schaden anrichten. Deshalb hat die Bundesregierung nun beschlossen, die Supermärkte zu einer Recyclingstation zu machen. Denn einkaufen gehen die meisten Menschen oft. Aus diesem Grund hofft man, dass Geräte vermehrt dort entsorgt werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze stellte diese Reform kürzlich vor.

„Je mehr Sammelstellen es gebe, desto weniger Geräte landen in der falschen Tonne, statt recycelt zu werden,“ so Svenja Schulze.
„Das aktuell nicht jedes Altgerät im Recycling landet hat damit zu tun, dass immer noch viele Geräte fälschlicherweise im Restmüll landen. Das ist zwar verboten aber in Deutschland kontrolliert niemand den Hausmüll“, so Andreas Noll von Deutschlandfunk Nova.

Die Regelung gilt ab 2022 und betrifft alle Supermärkte und Discounter ab einer Größe von 800 Quadratmetern. Abgegeben werden können Smartphones, Tablets, Fitnessgeräte und weitere kleinere Elektrogeräte. Dabei ist es unwichtig, wo das Gerät gekauft wurde. Auch für Onlineshops gibt es eine neue Regel. Alle Unternehmen, die neue Elektrogeräte verkaufen, müssen alte auch kostenlos zurücknehmen oder das zumindest anbieten. In vielen Altgeräten sind Rohstoffe verarbeitet, die weiterverwendet werden können.



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Starke Ansprache von Riccardo Muti beim Neujahrskonzert
Die Wiener Philharmoniker spielten ihr traditionelles Neujahrskonzert, das heuer in 90 Länder übertragen wurde, souverän im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und sendeten eine starke Botschaft in die Welt. Bereits zum sechsten Mal stand Riccardo Muti am Neujahrspult. Aufgrund der Pandemie-Bestimmungen fand das Konzert diesmal ohne Live-Publikum statt. Dafür waren umso mehr ORF-Kameras im Einsatz, um das Spiel der Philharmoniker im leeren Saal zu dokumentieren. Die
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steuerte das Wiener Staatsballett bei in einer Choreographie von José Carlos Martínez und in Kostümen von Christian Lacroix bei. Dirigent Riccardo Muti ging in seiner Ansprache beim Wiener Neujahrskonzert 2021 auf die dringende Notwendigkeit von Kultur für die Jugend ein und richtete einen Appell an die Staatsoberhäupter der Welt.

Bild: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2021 | © ORF/Zach-Kiesling

Muti verbeugt sich vor leeren Rängen
Den Auftakt machte Franz von Suppe, danach erklangen Nummern von Carl Zeller, Karl Millöcker, Karl Komzak Josef Strauß und Johann Strauß (Vater). Der
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wurde in der Übertragung des ORF wenig zum Einsatz gebracht. Vor den traditionellen Zugaben Donauwalzer und Radetzkymarsch gab Dirigent Riccardo Muti eine Neujahrsansprache, in der er einen flammenden Appell an die Staatsführer und Regierenden richtete. Muti sorgt sich um die Kultur, aber auch um die Jugend, die er gefährdet sieht. Schon bei den Proben zum Wiener Neujahrskonzert äußerte sich der italienische Dirigent, der heuer seinen 80. Geburtstag feiert, besorgt um den Zustand der Kultur.

Ansprache von Muti beim Neujahrskonzert 2021
Riccardo Muti hielt seine Ansprache auf Englisch. Übersetzung auf Deutsch:


“Es war ein schwieriges Jahr, eigentlich ein schreckliches Jahr. Aber wir sind immer noch hier und glauben an die Botschaft der Musik. Musiker haben als Waffen nur Blumen, keine Dinge, die töten. Wir bringen Freude, Hoffnung, Friedensbruderschaft, Liebe mit großem L. Musik ist wichtig, nicht weil sie Unterhaltung ist. Oft sehen wir, dass Musik als Unterhaltung gesehen wird. Musik ist nicht nur ein Beruf, sie ist eine Mission, deshalb machen wir diese Arbeit. Mission für was? Um die Gesellschaft besser zu machen. Um an eine neue Generation zu denken, die in einem ganzen Jahr dem tiefen Denken beraubt wurde, die die ganze Zeit an Gesundheit denkt. Gesundheit ist das Wichtigste, aber auch die Gesundheit des Geistes. Und die Musik hilft. Meine Botschaft an die Gouverneure, Präsidenten und Premierminister überall in jedem Teil der Welt: Betrachten Sie Kultur immer als eines der Hauptelemente, um in Zukunft eine bessere Gesellschaft zu haben”.
Sicherheitskonzept für Kulturveranstaltungen
Das Orchester arbeitete schon im Vorfeld mit einer strengen täglichen Teststrategie, abseits der Bühne werden stets FFP2-Masken getragen, dazu wurde das detaillierte Präventionskonzept des Musikvereins und des ORF angewandt. “Wir nehmen diese Maßnahmen auf uns, weil wir es als großes Privileg empfinden, spielen zu dürfen”, so Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer im Vorfeld. Muti hoffte inständig, dass zumindest eine
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zugelassen beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker dabei sein könne, was schlußendlich nicht gelang. “Strauß ohne Zuschauer zu spielen, ist fast pervers”, wurde der Maestro zuvor von der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zitiert.

Neujahrskonzert 2022 bereits geplant
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wird 2022 das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein dirigieren. Das gab das Orchester am heutigen Freitag gegenüber der APA bekannt. Damit setzt man nach Routinier Riccardo Muti, der heuer bereits auf seinen sechsten Einsatz am Neujahrskonzertpult kam, auf einen ebenfalls erfahrenen Dirigenten. So wird der Auftritt von Barenboim am 1. Jänner 2022 sein drittes Engagement für das Neujahrskonzert nach 2009 und 2014 werden.

(APA/red)
 

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Arzneipost: Apothekerin aus Köln macht Amazon Konkurrenz
Plattform hier, Portal da – aber niemand kommt mit seinen vermeintlichen Innovationen so richtig zu Potte. Apothekerin Stephanie Kaufmann wollte nicht mehr warten und hat glücklicherweise einen Wirtschaftsinformatiker zum Bruder, der bereits einen Lieferalgorithmus entwickelt hat. Mit ihm hat sie deshalb ihre eigene Botendienstplattform gebaut, die den Kunden die Lieferung innerhalb von 120 Minuten verspricht. Ab Januar soll die Plattform anderen Apotheken offenstehen.
Das eRezept steht vor der Tür und dürfte gerade Versandapotheken vieles leichter machen.
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und wollen sie künftig sukzessive über die Ballungsgebiete der Republik ausrollen. Und die Vor-Ort-Apotheken? Die haben auch ihre Branchengrößen, die Allianzen schmieden und Plattformen bauen – nur in der Praxis ist noch nicht viel rumgekommen. „Es bringt doch nichts, ein Riesending für ganz Deutschland zu bauen, und dann scheitert es. Ich kann nicht sagen, dass die bisherigen Konzepte schlecht seien, aber die Warteposition ist einfach unbefriedigend. Wir haben keine Zeit mehr, zu warten. Wir sehen die Felle schon schwimmen und müssen uns engagieren“, sagt Kaufmann. „Die Frage ist, wie gut man sich jetzt aufstellt. Und ‚jetzt‘ ist am besten schon gestern.“ Statt auf den ganz großen Wurf zu warten, hat sich Kaufmann mit ihrer Viktoria Apotheke in der Kölner Innenstadt deshalb selbst gekümmert und will den Verbrauchern mit den Vor-Ort-Apotheken in der Domstadt ein Angebot machen, das die Versprechungen der Versender alt aussehen lässt.
120 Minuten: so lange werde es maximal dauern vom Klick auf den Bestell-Button bis zum Klingeln an der Haustür, verspricht das Portal Arzneipost.de. Dahinter steht neben der Viktoria Apotheke auch Daniel Kaufmann, der Bruder der Inhaberin. Der hat zu ihrem Glück bereits einige Erfahrungen damit, wie man ein solches System aufbaut: 2015 gehörte er zum Gründungsteam des Kölner Essenslieferanten Mealmates und baute dessen Auslieferungssoftware. Und die hat es in sich: Mealmates sichert den Kunden eine Lieferung innerhalb von 20 Minuten zu. Der Dienst funktioniert nicht wie Lieferheld oder Lieferando, sondern kocht selbst täglich verschiedene Gerichte, die sich dann vor allem Firmen für die Mittagspause leifern lassen. Rund 150 Unternehmen im Kölner Raum verpflegen ihre Mitarbeiter mittlerweile so. „Das war eine logistische Herausforderung, die wir aber sehr gut gemeistert haben“, sagt Kaufmann. „Algorithmen für die Auslieferung und Routenplanung waren schon lange mein Steckenpferd.“
Warum also nicht dem Betrieb der eigenen Schwester aushelfen? Die schaute nämlich im Frühjahr in die Röhre, als sie angesichts der Covid-19-Pandemie Wege suchte, ihre Kunden kontaktlos zu erreichen. „Wir haben den Kundeneinbruch gespürt und nach einer schnellen und anwenderfreundlichen Lösung gesucht, damit die nicht bei DocMorris oder Shop-Apotheke bestellen. Da haben wir uns verschiedene Portale angeschaut, aber nichts gefunden, was schnell und unkompliziert genug ist“, so die Inhaberin.

Also setzten sich die Kaufmanns zusammen und entwickelten das Liefertool
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: Auf dessen Internetseite geben die Kunden ihre Postleitzahl ein und sehen dann direkt das OTC- und Freiwahlsortiment derjenigen Apotheken, bei denen sie bestellen können. Wird bei einem Produkt der 120-Minuten-Service angeboten, ist das direkt gekennzeichnet. „Ursprünglich ging es nur um den Eigenbedarf, wir wollten auf der Homepage der Apotheke eigentlich nur ein neues Formular für den Botendienst einrichten“, erklärt Daniel Kaufmann. „Erst einmal sollte das nur für die Stammkunden sein. Dann kamen wir auf die Idee, das auf ganz Köln auszuweiten und auf eine Plattform zu packen, die nun ab dem 1. Januar jeder Apotheke in der Stadt offensteht.“ Ab dann sei auch die Lieferung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln möglich.
Bisher sind erst zwei Apotheken angeschlossen, im neuen Jahr kommen acht weitere hinzu. Dabei denken die Kaufmanns auch die Kundenakquise von unten: Sie bewerben ihr Portal vor allem in der Offizin und im Schaufenster als neuen Service für ihre Kunden und wollen sie so an sich binden. Suchmaschinenoptimierung soll ebenfalls regional erfolgen, um die Sichtbarkeit gezielt dort zu erhöhen, wo das Angebot genutzt werden kann. Und auch bei den Lieferanten gehen sie so vor: „Viele Plattformen haben ja den Anspruch, möglichst viele Apotheken auf die Plattform zu holen. Aber so eine Plattform zu entwickeln und dann den Apotheken aufs Auge zu drücken, ist kein guter Weg. Man muss das von den lokalen Strukturen her denken, wir wollen deshalb erst einmal das regionale Netzwerk nutzen.“
Dazu sprechen sie selbst Apotheken an und erklären ihnen ihre Lösung: Sie erhalten einen Login für die Seite und können dort ihr Sortiment auf
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hochladen. Erhalten sie eine Bestellung über die Seite, ploppt diese im Kassenbildschirm auf – inklusive eines Timers, der anzeigt, wie viel Zeit noch für die Auslieferung bleibt. Damit das keinen Mehraufwand erzeugt, hat Daniel Kaufmann ein paar zusätzliche Funktionen integriert: „Das unterscheidet uns von Angeboten wie Curacado. Wir haben ein paar Tools entwickelt, die die Abwicklung für die Apotheken erleichtern, die Routenplanung für den Botendienst automatisch berechnen, den Kunden ein Livetracking ihrer Bestellung und eine Online-Bezahlfunktion über PayPal ermöglichen. Unser Ziel ist es, einen normalen Onlineshop zu haben, der aber schneller liefert als jeder Versender.“

Routenplanung und Optimierung der Auslieferung seien dabei weitaus weniger kompliziert als bei seinem vorherigen Projekt, erklärt er: „Die Essensauslieferung ist operativ weitaus anspruchsvoller als die von Arzneimitteln, weil man viel mehr Dinge beachten muss: Man hat weniger Zeit zur Verfügung, das Essen muss frisch zubereitet werden, es muss warm bleiben und so weiter.“ Für Arzneimittel sei mit der entwickelten Lösung selbst das Versprechen der 120-Minuten-Lieferung recht leicht einzuhalten. Hinter der Zwei-Stunden-Frist stehe er Marketing: Die Kunden in Köln seien die Frist vom Getränkelieferanten Flaschenpost gewohnt, der ebenfalls innerhalb von zwei Stunden liefert.
Auch das Angebot für die Apotheken versuche Arzneipost möglichst einfach zu halten, betont Kaufmann: 50 Euro im Monat koste der Dienst. Provisionen oder andere Kostenmodelle gebe es nicht. „Wir fänden es sehr schwierig, an den Arzneimitteln mitverdienen zu wollen, weil die meisten Apotheken sowieso schon sehr genau auf die Margen schauen müssen.“ Denkbar sei höchstens, dass das Tool in Zukunft um neue Funktionen erweitert wird, die dann modular hinzugebucht werden können. Aber das ist noch Zukunftsmusik. „Der Gedanke ist, das erst einmal in Köln auszutesten und wenn es hier klappt, klappt es sicherlich auch in anderen Städten.“ Bereits jetzt erhalte er Anfragen auch von Apotheken außerhalb Kölns.
Inhaberin Kaufmann kann das natürlich nachvollziehen, das Modell sei schließlich konkret auf die Bedürfnisse von Vor-Ort-Apotheken zugeschnitten und fülle die Lücke zwischen persönlicher Beratung und anonymer Bestellung. Insbesondere für ältere Kunden und Multimorbide sei es deshalb gut geeignet, verbinde es doch die einfache Lieferung mit der persönlichen Beratung. „Der Kunde hat einen Ansprechpartner und kennt dessen Gesicht. Den Spagat zwischen diesen Kunden und den jungen, digitalen Kunden hinzukriegen, war uns besonders wichtig“, sagt sie. Bisher habe sie deshalb auch durchweg positives Feedback für den neuen Service erhalten. Wenn sich nun tatsächlich genug Apotheken anmelden und den Service am HV durchgehend bewerben, könne sich Arzneipost zu einer lokalen Erfolgsgeschichte mausern, die Signalwirkung hat, betont sie. „Wenn wir uns zusammentun und da nach außen tragen, zeigt das, wie erfolgreich wir als Apotheker sein können und was wir als Gemeinschaft erreichen können.“

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Neujahrsansprache Van der Bellen:
"Wollen wir jene Welt zurück, die wir vor der Pandemie hatten?"

Bundespräsident Alexander Van der Bellen setzt in seiner Neujahrsansprache auf Optimismus - mahnt aber auch Vorausdenken ein, was nach der Pandemie geändert gehör5.


DIE GANZE ANSPRACHE IM WORTLAUT

Liebe Österreicherinnen und Österreicher und alle Menschen, die hier leben.

Nun ist er also da: Der erste Tag des Neuen Jahres. Zweitausend und einundzwanzig. Dieser erste Tag hat stets einen eigenen Charakter. Das alte Jahr ist vorüber und das neue hat noch nicht richtig begonnen. Eine gewisse Ruhe ist für gewöhnlich fühlbar an diesem ersten Tag des Jahres. Und heuer, inmitten eines weiteren Lockdowns, ist diese Stille noch ein wenig tiefer.

Ein neues Jahr liegt vor uns. Wir spüren noch die Last des alten, die Last der Pandemie. Aber viele von uns spüren trotz allem eine hoffnungsfrohe Erwartung, wie sie nur am Beginn von etwas Neuem stehen kann, wenn alle Möglichkeiten offen und alle Träume noch frisch sind.
Dieses Jahr wird besser. Schon beginnen die Impfungen. Für die Zukunft scheint wieder alles möglich.

Aber diese kurze Zeit der Stille, bevor das Jahr so richtig losgeht:

Nutzen wir sie zum Reflektieren, zum Nachdenken. Das ist wichtig. Denn wenn wir die Pandemie überwunden haben, und wir werden sie überwinden, wollen wir dann wirklich exakt in jene Welt zurückkehren, die wir davor hatten?

Jetzt ist die Zeit, in der wir träumen sollten, wie wir unsere Welt verbessern können.

Jetzt ist die Zeit, in der wir weiter blicken müssen. Für uns, für unsere Kinder, unsere Enkelkinder. Ohne Scheu, auch völlig neu zu denken. Ohne Angst, zu groß zu denken.

Wir sind zu unerhörten Leistungen fähig, wenn es darauf ankommt. Das hat doch das letzte Jahr bewiesen. Wenn die Forscherinnen und Forscher, wenn wir Menschen es hinbekommen, innerhalb von kürzester Zeit eine Impfung gegen das Corona-Virus zu entwickeln, was können wir noch alles erreichen?

Manche Gewohnheiten, die wir kaum mehr hinterfragt haben, waren durchaus problematisch. Wir müssen uns entscheiden, ob wir wirklich zu ihnen zurückkehren wollen. Oder ob wir den Einschnitt von 2020 als Nachdenkpause nützen und unsere Welt neu und besser bauen als die alte. Ich möchte Sie dazu ermuntern.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn wir uns angewöhnen, eine florierende Wirtschaft und eine blühende Natur nicht als Gegensätze zu sehen, sondern als Ziele, die sich gegenseitig bedingen?

Es gibt so viele neue, klimaorientierte und nachhaltige Technologien, die zum Motor eines neuen Aufschwunges werden können. Sehen wir die Herausforderungen als Chance, etwas Neues, viel Besseres, Angemesseneres für Mensch und Natur zu schaffen:

Das wünsche ich mir für Österreich. Das wünsche ich mir für Europa.

Das gilt auch für unser Zusammenleben.

Wie wäre es, wenn wir den Trend zur Unversöhnlichkeit und Aggression brechen, den Trend sich in die eigene virtuelle Blase zurückzuziehen und andere Meinungen erbittert zu bekämpfen. Wie wäre es, wenn es damit jetzt vorbei wäre?

Und wir unseren Frieden schließen mit der Erkenntnis, dass wir nur durch Gegensätze wachsen und lernen können? Und dass unsere Gesellschaft durch gegenseitigen Respekt nur stärker wird?

Dass ein Posting niemals ein persönliches Gespräch,
dass ein „Like“ niemals ein echtes Lächeln ersetzen kann?

Dass wir uns nicht auf die Schwächen, sondern unsere gemeinsamen Stärken konzentrieren?

Wie wäre es, wenn wir unser wunderschönes Österreich und die liberale Demokratie wieder mehr schätzen würden?


Und die Europäische Union, diese weltweit einzigartige Errungenschaft? Wenn wir gemeinsam mit unseren Europäischen Freunden ernsthaft beginnen würden, auch eine global positiv gestaltende Kraft zu werden?
Das geht, glauben Sie mir.

Und wie wäre es, wenn wir den schreienden Gegensatz zwischen wohlbehütet und auf der Flucht oder zwischen Arm und Reich abmildern würden?
Und auch das geht, glauben Sie mir.

Meine Damen und Herren,

irgendwann in den nächsten Monaten wird sich langsam das Gefühl einstellen, dass die Pandemie vorbei ist oder zumindest unter Kontrolle.

Lassen Sie uns dann das Jahr 2020 nicht so schnell wie möglich vergessen und zur Tagesordnung übergehen.

Erinnern wir uns dann an diese Zeit zwischen den Jahren. Und an das Gefühl, wie offen und gestaltbar unsere Zukunft ist, wenn wir das wollen. Und zwar nicht nur am Neujahrstag, sondern an jedem neuen Tag.

Lassen Sie uns diese Pause nützen und gemeinsam träumen:

Welche Zukunft wollen wir sehen? Dann haben wir den ersten Schritt in eine bessere Welt schon getan. Und lassen Sie uns dann den Mut fassen und unsere Träume gemeinsam verwirklichen.

Liebe Österreicherinnen und Österreicher und alle Menschen, die hier leben!
Ich wünsche Ihnen und allen, die Sie lieben, ein wunderbares Jahr 2021.

Ich wünsche Ihnen Glück und – natürlich – Gesundheit. Und den Mut zum Träumen. Möge es für uns alle ein gutes Jahr werden.

Bundespräsident
Alexander Van der Bellen
 
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Gute Dinge, die 2020 passiert sind


Die Pandemie, die Buschbrände in Australien sowie gesellschaftliche Spannungen weltweit haben 2020 unseren Alltag bestimmt.

In diesem Video schauen wir uns deshalb zur Abwechslung einmal an, welche guten Dinge dieses Jahr passiert sind.

Quellen:

[1] Polio-Wildvirus in Afrika offiziell ausgerottet
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[2] Weitere Infos & Artikel zu Polio in Afrika
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[3] Impfen mit Antigen
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[4] Impfen mit mRNA
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[5] mRNA gegen Krebs
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[6;7] NASA findet Exoplaneten
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[8] Europa Mission
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[9] Leben außerhalb der Erde
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[10] Größtes Schutzgebiet des Atlantiks
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[11] Das Blue Belt Programm
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.

[12] Erneuerbare Energien Deutschland
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[13] Populismus in Deutschland
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[14] Bidens Wahlsieg und das Pariser Klimaabkommen
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[15] Kamala Harris
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[16] Sarah McBride
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[17] Papst zu homosexuellen Partnerschaften
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[18] Venedigs Kanäle
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[19] Chinas sauberer Himmel
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[20] Greenpeace Home Office Studie
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[21] E-Autoförderung
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[22] Digitalisierung
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[23] Museen Online
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[24] BesondereHelden
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11 Dinge, die sich 2021 ändern



2020 war für viele ein Jahr zum Vergessen - schauen wir lieber auf 2021 und darauf, was ich ändern wird.

Unter anderem gibt es für einige Menschen mehr Geld, weniger Plastik und einen neuen großen Streaminganbieter in Deutschland.

Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Video.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband mit einer Übersicht über alle wichtigen Änderungen 2021 -
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Was sich beim Solidaritätszuschlag ändern wird -
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Hintergründe zur "Plastikstrategie" -
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Warum es tatsächlich Uploadfilter geben könnte -
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Hintergründe zur Verschiebung des "Zensus" -
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Die neuen Regeln zur Formel 1 im Überblick -
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Meerrettich ist Heilpflanze des Jahres 2021


Eine Experten- Jury des NHV Theophrastus hat den Meerrettich (Armoracia rusticana) zur Heilpflanze des Jahres 2021 gekürt. Das gab der Erste Vorsitzende des Vereins, Konrad Jungnickel, am 13. Juni 2020 bekannt. Die Präsentation ist auf der Internetseite des
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in einem kurzen Video zu sehen.


„Meerrettich hat als Heilpflanze ein großes und leider bisher zu wenig ausgeschöpftes Potenzial“, sagt Jungnickel. Wissenschaftliche Studien beweisen für die im Meerrettich enthaltenen Inhaltsstoffe entzündungshemmende Eigenschaften, beachtliche antivirale Effekte und starke antibakterielle Wirkungen. „Dies ist vor allem im Hinblick auf die zunehmenden Antibiotikaresistenzen richtungsweisend.“ erläutert Jungnickel.

Die scharfe Wurzel, die in Süddeutschland und Österreich auch Kren genannt wird, ist in vielen Küchen zu Hause. Sie verfeinert Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse und Soßen. Jungnickel, der als Heilpraktiker vielen seiner Patienten zu einer naturgemäßen Ernährung rät, empfiehlt: „Meerrettich sollte – zumindest in der kalten Jahreszeit – Bestandteil des täglichen Speiseplans sein.“ Dann ist er ein echtes Heilmittel im Sinne des griechischen Arztes Hippokrates, nach welchem die Nahrung auch Heilmittel sein soll.

In der Schifffahrt sind die positiven Wirkungen des Meerrettichs bereits lange bekannt. Dort wurde er früher auf längeren Seefahrten als haltbares Lebensmittel zur Verhütung der Vitamin-Mangelkrankheit Skorbut mitgeführt.

Der Verein NHV Theophrastus kürt seit 2003 die Heilpflanze des Jahres. Mit der Initiative macht der Verein auf Schätze der Natur aufmerksam. Durch einen sinnvollen Gebrauch lindern oder heilen sie manches Leid – ob als Extrakt, Salatbeigabe oder Gewürz.

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TikTok-Expertin trotz widriger Umstände
Die Plattform TikTok gewährte im vergangenen Jahr unfreiwillig Einblicke in ihre internen Moderationsregeln. Unsere Redakteurin und preisgekrönte internationale TikTok-Expertin Chris Köver erzählt in einem Video von ihren Recherchen und von politischer Zensur.

Außerdem erzählt sie über die Herausforderungen von Elternschaft in Pandemiezeiten.
18.01.2021 um 13:24 Uhr


Die Redaktion von netzpolitik.org konnte im vergangenen Jahr mit einigen Themen international punkten. Dazu zählen die
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, an der
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wesentlichen Anteil hatte.

Sie berichtet in einem kurzen Video über die Plattform TikTok, über ihre Einblicke in deren interne Moderationsregeln, die durch Whistleblowing nun publik sind. Chris berichtet auch, wie sie durch ihre Recherchen und ihre Serie von Artikeln zu politischer Zensur und dem sogenannten
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im letzten Jahr nicht nur zur preisgekrönten internationalen TikTok-Expertin wurde, sondern nach und nach bei Geopolitik und beim US-Wahlkampf landete.

Das Video ist ein Teil unseres Jahresrückblickes. Auf den Elefanten im Raum kam Chris daher auch zu sprechen. Dass die Pandemie noch lange nicht vorbei ist, sollte allen klar sein, die die alarmierenden Nachrichten aus London, Los Angeles oder Sachsen verfolgen. Für unsere Redakteurin war und ist vor allem die Kinderbetreuung eine andauernde Herausforderung. Diese mit ihrer Redaktionsarbeit zu verbinden, ist kaum möglich, ohne in Stress zu geraten. Daher erzählt Chris auch von der Zerrissenheit zwischen Beruf und Privatleben, die vielleicht viele auch aus eigenem Erleben nachvollziehen können.

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Chris Köver im Netzpolitischen Jahresrückblick 2020



Netzpolitischer Jahresrückblick



Was für ein Jahr! Wie hatten wir uns auf ein neues Büro gefreut. Stattdessen schmiss Corona uns alle raus und verbannte uns nach Hause an Schreib- und Küchentische. Auch unseren geplanten Jahresrückblick-Livestream mussten wir überdenken und haben stattdessen in wochenlangen Dreharbeiten, maximal zu dritt, mit Abstand, Stoßlüften, einer Baustelle vor der Tür und natürlich Masken vorproduziert. Das Ergebnis seht ihr hier. Neben den Top-Themen des Jahres, vorgestellt von unserem Chefredakteur Markus Beckedahl, schalten wir unter anderem nach Brüssel zu unserem EU-Korrespondenten Alexander Fanta und sprechen mit Chris Köver über ihre TikTok-Recherchen. Daniel Laufer berichtet über Verschwörungsschwurbler und ihre dubiosen Geldeinnahmemethoden. Wir haben außerdem Tomas Rudl auf Außenreportage geschickt und unsere Geschäftsführerin Stefanie Talaska erzählt, was für sie netzpolitik.org ausmacht. Zum Abschluss liest Constanze Kurz bei Kaminfeuer aus unseren lustigsten und skurrilsten Kommentaren, also haltet durch bis zum Ende. Durch die Show führt Ingo Dachwitz.



netzpolitik.org ist eine Plattform für digitale Freiheitsrechte. Wir thematisieren die wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigen Wege auf, wie man sich auch selbst mit Hilfe des Netzes für digitale Freiheiten und Offenheit engagieren kann. Wir verstehen uns als journalistisches Angebot, sind jedoch nicht neutral. Unsere Haltung ist: Wir engagieren uns für digitale Freiheitsrechte und ihre politische Umsetzung.

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